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25. November: Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Data:

25/11/2019


25. November: Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Italien bekräftigt sein entschlossenes Eintreten für den Kampf gegen alle Formen der Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen, die nach wie vor ein gravierendes und inakzeptables Hindernis für die Wahrnehmung der Rechte von Frauen und ihre volle persönliche Entfaltung sind. Dies ist ein vorrangiges Ziel der Außenpolitik unseres Landes, das die Farnesina sowohl auf diplomatischer Verhandlungsebene als auch auf der Ebene der Entwicklungszusammenarbeit voranbringen will. Das zeigen zahlreiche internationale Kampagnen, bei denen Italien immer im Vordergrund stand, etwa die zur Beseitigung der Genitalverstümmelung von Frauen (FGM) sowie von Kinder- und Zwangsehen.

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen schließen sich die Farnesina und ihr Auslandsnetzwerk der von UN-Women geförderten Sensibilisierungskampagne #OrangetheWorld an, die sich 2019 auf den Kampf gegen Vergewaltigungen konzentriert - eine besonders abscheuliche und weit verbreitete Form geschlechtsspezifischer Gewalt, der weltweit jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens zum Opfer fällt. Die Kampagne wird außerdem mit dem Hashtag #GenerationEquality verbunden, der an den 25. Jahrestag der Erklärung von Peking zur Gleichstellung der Geschlechter erinnert und alle auffordert, wichtige neue Schritte in Richtung Gleichstellung von Männern und Frauen zu unternehmen - ein Ziel, von dem kein Land der Welt behaupten kann, es bisher erreicht zu haben.

Hintergrundinformation - Italiens Engagement zur Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt
Italien engagiert sich aktiv für die Förderung der Rechte von Frauen und Mädchen. Es tut dies in den bilateralen Beziehungen zu anderen Staaten, in internationalen Organisationen und bei Programmen der Entwicklungszusammenarbeit, um die volle Verwirklichung des Ziels 5 für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 zu erreichen. Die Prävention und Bekämpfung aller Formen von Gewalt gegen Frauen ist auch eine der Prioritäten des derzeitigen Mandats Italiens im Menschenrechtsrat (HRC) der Vereinten Nationen (2019-2021).

In den vergangenen Tagen kündigte Italien beim Gipfel von Nairobi zum 25. Jahrestag der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung (ICPD) neue Verpflichtungen in Bereichen an, die seit jeher Prioritäten darstellen, so die Bekämpfung schwerwiegend schädlicher Praktiken wie die Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen sowie Kinder- und Zwangsehen, die Verletzungen des Rechts auf Unversehrtheit und der körperlichen und geistigen Gesundheit von Frauen und Mädchen mit sich bringen. Zu diesen Verpflichtungen zählen auch die Verringerung der Müttersterblichkeit und die Stärkung der Emanzipation junger Frauen in Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Auch der Nationale Strategieplan 2017-2020 zur Bekämpfung männlicher Gewalt gegen Frauen, mit dem das Istanbuler Übereinkommen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und von häuslicher Gewalt umgesetzt wird, enthält wichtige Verpflichtungen zum Schutz von Frauen und Mädchen.

Italien unterstützt darüber hinaus internationale Initiativen zur Verhütung und Bekämpfung sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt in Konflikt- und Notsituationen (u.a. den Call to Action on Protection from Gender-Based Violence in Emergencies) sowie in der Entwicklungszusammen-arbeit und humanitären Hilfe z.B. die diesjährige OECD-DAC-Empfehlung. Italien setzt sich seit langem für eine Null-Toleranz-Politik gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Ausbeutung durch militärisches und ziviles Personal ein, das an UN-Friedensmissionen beteiligt ist.


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