Questo sito usa cookie per fornirti un'esperienza migliore. Proseguendo la navigazione accetti l'utilizzo dei cookie da parte nostra OK

21.04.2021, 19.00 Uhr: 2. Veranstaltung der Reihe “Angst haben wir keine, trotz alledem!”: Präsentation des Dokumentarfilms “Una Primavera” von Valentina Primavera

Data:

13/04/2021


21.04.2021, 19.00 Uhr: 2. Veranstaltung der Reihe “Angst haben wir keine, trotz alledem!”: Präsentation des Dokumentarfilms “Una Primavera” von Valentina Primavera

Am 21. April 2021 findet um 19.00 Uhr die zweite Veranstaltung der Reihe gegen geschlechtsspezifische Gewalt "Angst haben wir keine, trotz alledem“ statt, die von der UIM Germania und Il Mitte in Zusammenarbeit mit der Italienischen Botschaft in Berlin und dem Comites Berlin ins Leben gerufen wurde.

Die Veranstaltung findet in italienischer Sprache mit Simultanverdolmetschung ins Deutsche statt. Zur Teilnahme bitte den folgenden Link anklicken: https://zoom.us/j/97686163795

Bei dieser zweiten Veranstaltung ist Valentina Primavera mit ihrem Dokumentarfilm"Una primavera" (Ein Frühling) zu Gast. Mit gleichzeitig schonungslosem und sensiblem Blick untersucht sie darin – ausgehend vom biografischen Werdegang ihrer Mutter Fiorella – das schwierige Thema der häuslichen Gewalt. Dabei tritt die komplexe Dynamik eines ebenso weit verbreiteten wie schwer zu bekämpfenden Phänomens ans Licht. Eine mühsame Reise beginnt, die Mutter und Tochter zur Konfrontation mit patriarchalischen Strukturen führt und deren verheerende Auswirkungen auf die Familie (und die Gesellschaft im Allgemeinen) aufdeckt.

An dem Abend werden auch Lisa Mazzi und Annalisa Maggiani teilnehmen.
Erstere ist ehemalige Universitätsdozentin, Wissenschaftlerin und Expertin für Viktimologie und geschlechtsspezifische Gewalt sowie Gründerin des Vereins Rete Donne, dessen nationale Präsidentin sie bis 2018 war. Bis 2020 war sie darüber hinaus Präsidentin von Rete Donne Berlino und ist derzeit Ehrenpräsidentin dieser Plattform.
Annalisa Maggiani ist hingegen Psychologin im S.U.S.I. Interkulturelles Frauenzentrum in Berlin, Tanztherapeutin und Mitbegründerin von Salutare e.V., dem ersten italienischen Verein für seelische Gesundheit in Deutschland. Darüber hinaus arbeitet sie mit der Leiterin verschiedener Anti-Gewalt-Zentren in der Toskana und Umbrien, Dott.ssa Elena Liotta, zusammen.

Das Treffen wird von der Direktorin von Il Mitte, Lucia Conti, moderiert.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, den Teilnehmern der Podiumsdiskussion Fragen zu stellen oder selbst zur Debatte beizutragen.

Der Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt ist ein gemeinsames Ziel vieler Regierungen weltweit, und Italien, das hierbei an vorderster Front steht, hat ihn zu einer Priorität seiner G20-Präsidentschaft erklärt. Das Ziel dieser zweiten Veranstaltung der Reihe "Angst haben wir keine, trotz alledem!" besteht in erster Linie darin, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Zu diesem Zweck möchte man zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung mit diesem so wichtigen und heiklen Thema anregen, über das noch zu oft ein Mantel aus Scham und Schweigen gebreitet wird.
Dabei richten wir uns natürlich sowohl an die Frauen als auch an die Männer, welche die Veranstaltung verfolgen. Denn geschlechtsspezifische Gewalt ist keine "Frauensache", sondern betrifft jeden und kann nur von uns allen, Männern und Frauen, gemeinsam bekämpft werden.


815