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26.09.2022. Das Teatro alla Scala präsentiert in der Botschaft die Spielzeit 2022/2023 und die Projekte für die kommenden Jahre

Data:

26/09/2022


26.09.2022. Das Teatro alla Scala präsentiert in der Botschaft die Spielzeit 2022/2023  und die Projekte für die kommenden Jahre

In der Botschaft wurde heute vor der Presse und vor Persönlichkeiten der deutschen Musikwelt und der italienischen Kultur in Deutschlanddas Programm der Spielzeit 2022-2023 des Teatro alla Scala vorgestellt. Diese wird am 7. Dezember mit Boris Godunow von Modest Musorgskij unter der musikalischen Leitung von Riccardo Chailly und der Regie von Kasper Holten eröffnet. Thema des Treffens waren auch die wichtigsten Projekte, mit denen sich die Scala in den kommenden Jahren beschäftigen wird. Die heutige Präsentation ist Teil einer Reihe internationaler Begegnungen, die in Zusammenarbeit mit den italienischen diplomatischen Vertretungen organisiert werden.

Auf Einladung von Botschafter Armando Varricchio erläuterte der Intendant Dominique Meyer die Programme der Opern-, Ballett- und Konzertsaison sowie die zahlreichen Projekte für Kinder und Familien. Meyer berichtete auch über die großen Vorhaben, wie den Bau des neuen Gebäudes für Proberäume und Büros in der Via Verdi und die geplante Errichtung einer „Cittadella della Musica“ im Viertel Rubattino im Stadtteil Lambrate, in der Werkstätten und Lagerhallen untergebracht werden.

In den letzten Monaten hatte die Scala einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen aus dem Ausland zu verzeichnen, von denen das deutsche Publikum einen bedeutenden Teil ausmacht. Während der Präsentation wurde besonderes Augenmerk auf touristische Angebote gelegt, wie beispielsweise das "Weekend"-Projekt, im Rahmen dessen Theaterkarten zusammen mit Eintrittskarten für einige Mailänder Museen gebucht werden können. Anschließend gab Intendant Meyer einen Ausblick auf die Plattform, über die ab Anfang 2023 eine Auswahl von Aufführungen des Theaters live gestreamt werden soll, um der Scala weltweit ein virtuelles Publikum zu erschließen.

In seiner Eröffnungsrede erinnerte Botschafter Varricchio an die - auch symbolische - Kraft, welche die Scala weltweit entfaltet. Diese verdeutlicht das herausragende Niveau des italienischen Schaffens in den Bereichen künstlerische Darbietung, Bühnenbild und Kostüme, aber auch Technik und Management. In diesem Sinne vermittelt die Scala ein klares Zeichen für die Energie und Vitalität der italienischen Identität im Allgemeinen und der Stadt Mailand im Besonderen, für die das Theater seit jeher ein wesentlicher Bezugspunkt ist. Die Botschaft – in der zuletzt im Oktober 2021 ein Streichquartett der Akademie des Teatro alla Scala zu Ehren von Staatspräsident Sergio Mattarella und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auftrat - trägt mit Begeisterung zur Förderung dieses Ansatzes bei, der in Deutschland und insbesondere in Berlin auf außerordentliches Interesse stößt.

"Deutschland ist eine Heimat der Musik", so Dominique Meyer. "Seine immense Tradition wird von einem interessierten und begeisterten Publikum flankiert, das nicht nur zu Hause die Theater und Konzertsäle besucht, sondern das auch reist, um über die Landesgrenzen hinaus nach neuen Hörerlebnissen zu suchen. Nach der Pandemie gehörte das deutsche Publikum zu den ersten, die zurückkehrten und dadurch ihre ganze Zuneigung zu unserem Theater zeigten. Deshalb möchte ich Botschafter Varricchio dafür danken, dass wir hier der Presse und den vielen Freundinnen und Freunden in Berlin von unserer künstlerischen Arbeit und den Möglichkeiten berichten können, die wir für die von außerhalb anreisenden Zuschauer/-innen geschaffen haben.“

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die musikalische Darbietung der Mezzosopranistin Anna-Doris Capitelli, die “Non so più cosa son cosa faccio” aus Die Hochzeit des Figaro und "Una voce poco fa" aus Der Barbier von Sevilla vortrug. Diese brillante Schülerin der Accademia debütierte bereits an der Scala als Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel und war später Rosina in Il Barbiere di Siviglia, Thisbe in La Cenerentola, Dryade in Ariadne auf Naxos und Ida in Die Fledermaus. In der nächsten Saison wird sie Marcellina in Le nozze di Figaro und Garzone in Rusalka sein.


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