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Bilateraler Handel

 

Bilateraler Handel

Zwischen Deutschland und Italien besteht eine gefestigte, dynamische Wirtschafts- und Handelspartnerschaft. Als führende Volkswirtschaft in der EU und verantwortlich für etwa 30 % des gesamten BIP der Eurozone teilt Deutschland mit Italien eine Wirtschaftsstruktur, die auf dem Fertigungssektor und der exportorientierten Industrie sowie auf einem System von stark internationalisierten kleinen und mittleren Unternehmen (Mittelstand) basiert.

Deutschland ist nicht nur der wichtigste Handelspartner Italiens sondern auch das erste Herkunftsland ausländischer Touristen in Italien.

Aus handelspolitischer Sicht zeigt sich die gegenseitige Bedeutung der bilateralen Beziehungen vor allem im umfangreichen Volumen des deutsch-italienischen Handelsaustauschs, der sich 2020 auf 114,4 Milliarden Euro[1] belief. Dies entspricht einem der pandemiebedingten Krise geschuldeten Rückgang von 8,4% gegenüber 2019. Der Wert des Handels allein mit der Lombardei entsprach 2019 ca. 43 Milliarden, was das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Südkorea (30 Milliarden) übersteigt. Der Wert des Handelsaustauschs allein mit Venetien erreichte etwa 21 Milliarden und übertrifft damit jenen mit ganz Kanada (16 Milliarden).

Im Jahr 2020 beliefen sich die italienischen Exporte nach Deutschland auf 53,9 Milliarden Euro, während die deutschen Importe in Italien 60,6 Milliarden Euro[2] erreichten. Im Jahr 2020 war Italien der siebtstärkste Partner Deutschlands bei den Exporten und der sechste bei den Importen.

Die italienischen Exporte in die Bundesrepublik betreffen vor allem die Sektoren Maschinen (14,5%), Stahl (12,6%), Fahrzeugbau (11,4%), Chemie/Pharma (14,4%) und Nahrungsmittel (10,7%). Die deutschen Exporte nach Italien sind vor allem auf die Branchen Chemie/Pharma (18,6%), Fahrzeugbau (16,0%), Maschinen (13,8%) und Elektro/Elektronik (11,0%)[3] ausgerichtet.

Die Beständigkeit der deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen wird auch durch die intensive Zusammenarbeit zwischen der italienischen Confindustria (Verband der italienischen Industrie) und dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) bestätigt, die das jährliche Business Forum in Bozen organisieren.

[1] Quelle: Destatis
[2] Quelle: Destatis
[3] Quelle: Deutsch-Italienische Handelskammer (AHK Italien), Daten Istat und Destatis, Jan.-Dez. 2019


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