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Bilateraler Handel

 

Bilateraler Handel

Deutschland und Italien verfügen über eine konsolidierte und dynamische Zusammenarbeit im Wirtschafts- und Handelsbereich. Mit einem Anteil von rund 29% am gesamten BIP des Euroraums ist Deutschland die führende Volkswirtschaft in der EU und hat mit Italien eine Wirtschaftsstruktur gemeinsam, die sich auf die verarbeitende und exportorientierte Industrie sowie auf ein stark internationalisiertes System kleiner und mittlerer Unternehmen (Mittelstand) konzentriert.

Deutschland ist unser erster Handelspartner und das wichtigste Herkunftsland ausländischer Touristen, die nach Italien reisen.

Die wechselseitige Bedeutung der bilateralen Beziehungen tritt besonders klar zutage, wenn man das hohe Volumen des deutsch-italienischen Handelsaustauschs betrachtet, das im Jahr 2017 mit 121,22 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert erreichte und damit um 7,6 % über dem Niveau von 2016 lag. Allein der Handel mit der Lombardei beläuft sich auf 42,2 Mrd. und entspricht damit dem Handelsaustausch zwischen Deutschland und Japan.

2017 stiegen die italienischen Exporte nach Deutschland um 6% gegenüber dem Vorjahr und erreichten 55,9 Mrd. Euro. Damit steht unser Land unter den Importländern Deutschlands an fünfter Stelle (Quelle: Osservatorio Economico - Ministero Sviluppo Economico).
Insgesamt exportiert Italien nach Deutschland hauptsächlich Maschinen (13,6% der gesamten Ausfuhren), Eisen- und Stahlprodukte (11,5%), chemische und pharmazeutische Erzeugnisse (11,4%), Automotive (11%) und Food (8,9%).

Auf der anderen Seite stiegen auch die deutschen Exporte nach Italien im Vergleich zu 2016 um 9% auf 65 Mrd. Euro und machten Italien zum sechstgrößten Absatzmarkt Deutschlands (Quelle: Osservatorio Economico - Ministero Sviluppo Economico).

Neben den bilateralen Handelszahlen sind auch die Investitionsströme in beide Richtungen bedeutend: Laut Schätzungen befinden sich über 2.100 deutsche Unternehmen ausschließlich oder teilweise unter Kontrolle italienischen Kapitals. Diese beschäftigen mehr als 81.000 Menschen und schaffen rund 125.000 Arbeitsplätze (Documentazione e ricerche, Camera dei deputati, 2016). Die deutschen Investitionen in Italien wiederum verteilen sich auf mehr als 1.800 Unternehmen. Unter den einzelnen Ländern ist Deutschland mit 1.357 investierenden multinationalen Unternehmen Ende 2015 nach wie vor am stärksten vertreten (“Italia Multinazionale”, ICE-MP Politecnico).

Die Stabilität der deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen wird auch durch die enge Zusammenarbeit zwischen der italienischen Confindustria und ihrer deutschen Schwester BDI bestätigt. Gemeinsam organisieren sie jedes Jahr im Herbst das Business Forum in Bozen.

Aktuelle Zahlen und Analysen zur deutschen Wirtschaft und zu den Handelsbeziehungen mit Italien finden Sie auch auf der Seite “Germania” di InfoMercatiEsteri. Diese wurde vom Netzwerk des italienischen Außenministeriums - mit Beiträgen der Italienischen Außenhandelsagentur ICE, der ENIT und den italienischen Handelskammern im Ausland - eingerichtet, um dem italienischen Produktionssystem eine Fülle nützlicher Informationen für Internationalisierungsentscheidungen zur Verfügung zu stellen.


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