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Staatsangehörigkeit durch Abstammung (jure sanguinis)

 

Staatsangehörigkeit durch Abstammung (jure sanguinis)

ANERKENNUNG DES BESITZES DER ITALIENISCHEN STAATSANGEHÖRIGKEIT DURCH ABSTAMMUNG VON EINEM ITALIENISCHEN VORFAHREN 

Der Antragsteller muss nachweisen, dass er von einem italienischen Vorfahren abstammt, ohne dass es bei der Weitergabe der Staatsangehörigkeit von einer Generation zur nächsten zu einer Unterbrechung gekommen ist.

Der Anerkennungsantrag kann nach Terminvereinbarung und nur unter Vorlage aller erforderlichen Unterlagen eingereicht werden. Für die Bearbeitung des Antrags ist unabhängig vom Ergebnis die Bezahlung einer Gebühr von 300,00 € erforderlich.

FOLGENDE UNTERLAGEN SIND EINZUREICHEN:

1) Auszug aus dem Geburtenregister der italienischen Geburtsgemeinde des als Erster ausgewanderten italienischen Ahnen

2) Geburtsurkunden mit italienischer Übersetzung und Beglaubigung für alle seine Nachkommen in gerader Linie, einschließlich derjenigen des Antragstellers

3) Heiratsurkunde des ausgewanderten italienischen Vorfahren mit beglaubigter italienischer Übersetzung, falls die Eheschließung im Ausland erfolgte

4) Heiratsurkunden seiner Nachkommen in gerader Linie, einschließlich jener der Eltern des Antragstellers mit beglaubigter italienischer Übersetzung

5) Bescheinigung der zuständigen Behörden des ausländischen Einwanderungsstaates mit beglaubigter italienischer Übersetzung, worin bestätigt wird, dass der seinerzeit aus Italien ausgewanderte italienische Vorfahr die Staatsangehörigkeit des ausländischen Einwanderungsstaates nicht vor der Geburt des entsprechenden Nachkommen erworben hat

6) Aufenthaltsbescheinigung (Meldebeschenigung)

7) Aufenthaltserlaubnis (für Bürger aus Ländern, die nicht der Europäischen Union angehören) –
N.B.: Zum Zeitpunkt der Vorlage des Antrags muss der Antragsteller im Besitz eines mindestens ein Jahr gültigen Aufenthaltstitels sein

8) Übersicht der Vorfahren des Antragstellers in aufsteigender gerader Linie (genealogischer Stammbaum mit den jeweiligen Vor- und Nachnamen, Geburts- und Todesdaten) bis zu dem Verwandten, von dem die Staatsangehörigkeit abgeleitet wird (dem aus Italien ausgewanderten Vorfahren).

Die von ausländischen Behörden ausgestellten Bescheinigungen müssen legalisiert sein (*), sofern nicht die Befreiung von der Legalisation auf der Grundlage zwischenstaatlicher und von Italien ratifizierter Übereinkommen vorgesehen ist.
Die ausländischen Dokumente müssen außerdem mit einer beglaubigten italienischen Übersetzung versehen sein.


(*)
Dokumente aus Unterzeichnerstaaten des Haager Übereinkommens:
http://hcch.e-vision.nl/index_en.php?act=conventions.status&cid=41
Die Legalisation erfolgt durch Anbringung einer “Apostille” durch die Behörden des Landes, das die Urkunde ausgestellt hat.

Für Länder, mit denen Italien keine Abkommen geschlossen hat:
Die Legalisation des Dokuments muss durch das für den Ausstellungsort zuständige italienische Konsulat erfolgen.

In Deutschland ausgestellte Dokumente:
Von deutschen Behörden ausgestellte Dokumente sind von der Legalisation befreit, wenn sie mit dem Dienstsiegel der ausstellenden Behörde versehen sind.

 

N.B.:
- Das Büro für Staatsangehörigkeitsfragen behält sich vor, weitere Unterlagen einzufordern, falls dies für die korrekte Bearbeitung des Vorgangs notwendig ist.

- Die Bearbeitungsdauer des Einbürgerungsantrags ist zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht absehbar, da sie von Überprüfungen und Rückfragen in anderen Ländern abhängt. Bis zum formellen Abschluss des Verfahrens kann das Konsulat keine Bescheinigung oder Erklärung abgeben.

- Die Bearbeitung des Vorgangs kann auch zu einem negativen Ergebnis führen, wenn die korrekte Weitergabe der italienischen Staatsangehörigkeit von einer Generation zur nächsten unterbrochen wurde oder nicht nachgewiesen werden kann. Bei negativem Ergebnis kann die Bearbeitungsgebühr nicht erstattet werden.

 


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