﻿{"id":66,"date":"2022-11-22T12:37:21","date_gmt":"2022-11-22T11:37:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/chi-siamo\/la-sede\/"},"modified":"2023-12-04T08:59:19","modified_gmt":"2023-12-04T07:59:19","slug":"la-sede","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/chi-siamo\/la-sede\/","title":{"rendered":"Das Botschaftsgeb\u00e4ude"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein Blick auf die Geschichte des Geb\u00e4udes der Italienischen Botschaft in Berlin<br \/>\n<\/strong>Die Planung und der Bau des \u201ePalazzo sul Tiergarten\u201c als Sitz der Italienischen Botschaft in Berlin gehen auf das Jahr 1938 zur\u00fcck. Durch die nachfolgenden Kriegsereignisse wurden die Bauma\u00dfnahmen unweigerlich beeintr\u00e4chtigt. So beherbergte das Geb\u00e4ude lediglich kurzzeitig und nur teilweise die B\u00fcros der diplomatischen Vertretung. Insbesondere der linke Fl\u00fcgel des Geb\u00e4udes und der Mittelteil mit dem S\u00e4ulengang im Innenhof wurden schwer besch\u00e4digt.<br \/>\nAls nach dem Krieg die Italienische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland in Bonn er\u00f6ffnet wurde, fand ein Teil des Geb\u00e4udes Verwendung als Sitz des Generalkonsulats im damaligen West-Berlin. Nach der deutschen Wiedervereinigung und der Verlegung der Hauptstadt nach Berlin beschloss die italienische Regierung, das Geb\u00e4ude in der Tiergartenstra\u00dfe wieder als Sitz der Italienischen Botschaft zu nutzen.<br \/>\nDie Restaurierung des Geb\u00e4udes begann im Jahr 2000 nach einem Projekt des r\u00f6mischen Architekten Vittorio de Feo. Die Botschaft wurde am 26. Juni 2003 in Anwesenheit des Pr\u00e4sidenten der Italienischen Republik Carlo Azeglio Ciampi und des Bundespr\u00e4sidenten der Bundesrepublik Deutschland Johannes Rau wiederer\u00f6ffnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Botschaftsgeb\u00e4ude<br \/>\n<\/strong>Der Grundriss des Geb\u00e4udes erstreckt sich \u00fcber eine Gesamtfl\u00e4che von etwa 10.000 Quadratmetern. Die Hauptfassade im Renaissancestil mit einer Verkleidung aus r\u00f6mischem Travertin ist zum Tiergarten hin ausgerichtet und in drei Achsen unterteilt. Beherrschend wirkt der zentral ausgerichtete Vorbau, ein Portikus mit sechs S\u00e4ulen. Ihm vorgelagert ist ein auf vier S\u00e4ulenpaaren ruhender Altan mit einer schmiedeeisernen Br\u00fcstung.<br \/>\nIn den Repr\u00e4sentationsr\u00e4umen ist eine bedeutende Auswahl an Kunstwerken zu finden. Besonders erw\u00e4hnenswert sind das dem bolognesischen Sp\u00e4trenaissance-Maler Ludovico Caracci zugeschriebene \u00d6lgem\u00e4lde mit der Darstellung des Heiligen Hieronymus aus dem 17. Jahrhundert, welches eine Leihgabe des r\u00f6mischen Museo Nazionale di Palazzo Venezia ist, vier \u00d6lgem\u00e4lde mit Allegorien der f\u00fcnf Sinne des fl\u00e4mischen Malers Dionys Van Nijmegen, welche ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert stammen und eine Leihgabe der r\u00f6mischen Galleria Nazionale d&#8217;Arte Antica im Palazzo Barberini sind, sowie zwei S\u00e4ulen tragende Marmorl\u00f6wen aus dem 18. Jahrhundert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Photos: \u00a9 Massimo Listri, aus: &#8222;Ein Palazzo in Deutschland&#8220;, hrsg. von Wolfgang Sch\u00e4che und Maria Selene Sconci, Umberto Allemandi &amp; C. Verlag, 2006<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Blick auf die Geschichte des Geb\u00e4udes der Italienischen Botschaft in Berlin Die Planung und der Bau des \u201ePalazzo sul Tiergarten\u201c als Sitz der Italienischen Botschaft in Berlin gehen auf das Jahr 1938 zur\u00fcck. Durch die nachfolgenden Kriegsereignisse wurden die Bauma\u00dfnahmen unweigerlich beeintr\u00e4chtigt. 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