﻿{"id":17342,"date":"2025-10-01T12:34:26","date_gmt":"2025-10-01T10:34:26","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/?p=17342"},"modified":"2025-10-02T13:44:45","modified_gmt":"2025-10-02T11:44:45","slug":"de-gasperi-adenauer-e-il-futuro-del-progetto-europeo-un-convegno-per-riscoprire-radici-delleuropa-e-il-ruolo-delle-relazioni-italo-tedesche-istituto-italiano-di-cultura-d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2025\/10\/de-gasperi-adenauer-e-il-futuro-del-progetto-europeo-un-convegno-per-riscoprire-radici-delleuropa-e-il-ruolo-delle-relazioni-italo-tedesche-istituto-italiano-di-cultura-d\/","title":{"rendered":"\u201eDe Gasperi, Adenauer und die Zukunft des europ\u00e4ischen Projekts\u201c &#8211; Konferenz zur Neuentdeckung der Wurzeln Europas und der Rolle der italienisch-deutschen Beziehungen (Italienisches Kulturinstitut Berlin, 30.09.2025)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In einer Zeit gro\u00dfer Herausforderungen f\u00fcr Europa r\u00fccken zwei bedeutende Pers\u00f6nlichkeiten der Nachkriegszeit wieder in den Mittelpunkt der Debatte: Alcide De Gasperi und Konrad Adenauer. Mit ihnen befasst sich die Konferenz \u201eDe Gasperi, Adenauer und die Zukunft des europ\u00e4ischen Projekts\u201d, die gemeinsam von der Fondazione De Gasperi und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Italienischen Botschaft in Deutschland und dem Italienischen Kulturinstitut in Berlin organisiert wurde.<br \/>\nZahlreiche prominente Vertreter aus Diplomatie, Wissenschaft, Kultur und Journalismus aus Italien und Deutschland waren zugegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Veranstaltung bot den Rahmen f\u00fcr ein gemeinsames Nachdenken \u00fcber das politische und menschliche Erbe zweier Protagonisten des europ\u00e4ischen Aufbauwerks. Im Laufe der Konferenz wurde nicht nur ihr gemeinsames Engagement f\u00fcr die Integration des Kontinents beleuchtet, sondern auch die au\u00dfergew\u00f6hnliche pers\u00f6nliche Freundschaft zwischen ihnen, die dauerhafte Br\u00fccken zwischen Italien und Deutschland geschlagen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er\u00f6ffnet wurde die Veranstaltung vom Leiter des Italienischen Kulturinstituts, Alessandro Turci, und der Direktorin der Fondazione De Gasperi, Martina Bacigalupi. Beitr\u00e4ge des Pr\u00e4sidenten der Fondazione De Gasperi, Rechtsanwalt Angelino Alfano, des Generalsekret\u00e4rs der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Mark Speich, und des fr\u00fcheren Botschafters in Berlin und damaligen diplomatischen Beraters von Ministerpr\u00e4sident Mario Draghi, Luigi Mattiolo, flankierten die Vorf\u00fchrung eines Teils des Dokumentarfilms \u201eDe Gasperi visionary and builder\u201d.<br \/>\nEs folgte ein von Martina Bacigalupi moderiertes Gespr\u00e4ch mit der Korrespondentin des Corriere della Sera in Deutschland, Mara Gergolet, und dem ehemaligen Italien-Korrespondenten und derzeitigen Kolumnisten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Tobias Piller.<br \/>\nDen Abschluss bildete eine Rede des Italienischen Botschafters in Berlin, Fabrizio Bucci.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zentrum der Diskussion stand die Aktualit\u00e4t der Vision von De Gasperi und Adenauer in einem internationalen Kontext, der den politischen und kulturellen Zusammenhalt Europas auf die Probe stellt, als Gelegenheit, die Wurzeln des geeinten Europas neu zu entdecken und sich Fragen zu seinem k\u00fcnftigen politischen und ideellen Weg zu stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Botschafter Bucci betonte in seiner Abschlussrede, dass das Erbe des pragmatischen und vision\u00e4ren Denkens von De Gasperi und Adenauer heute nicht nur ein zu w\u00fcrdigendes Verm\u00e4chtnis ist, sondern auch eine \u201ezu erf\u00fcllende Aufgabe\u201d. Damit unterstrich er die Aktualit\u00e4t ihrer Lehre, die \u201euns zum Blick \u00fcber das Unmittelbare hinaus und zum mutigen Entwickeln von Visionen auffordert\u201d. Denn diese beiden bedeutenden Pers\u00f6nlichkeiten \u2013 so der Botschafter \u2013 \u201ezeigen uns, dass Europa dann entsteht, wenn die Regierenden die Kraft haben, an das europ\u00e4ische Gemeinwohl zu denken. Sie zeigen uns, dass die Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland sowie zwischen unseren beiden V\u00f6lkern eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr den Fortschritt des gesamten europ\u00e4ischen Projekts ist\u201d.<br \/>\nBotschafter Bucci erinnerte au\u00dferdem daran, dass der im November 2023 in Berlin unterzeichnete deutsch-italienisch Aktionsplan ein konkreter Beweis f\u00fcr die Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland im europ\u00e4ischen Kontext ist: \u201eDieses Dokument hat ein neues Kapitel in unseren bilateralen Beziehungen aufgeschlagen und st\u00fctzt sich auf eine klare Vision, n\u00e4mlich die St\u00e4rkung der Zusammenarbeit in allen Bereichen als ein entscheidender Beitrag zur Zukunft der Europ\u00e4ischen Union.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Konferenz ist Teil des Programms des \u201eAnno Degasperiano\u201c anl\u00e4sslich des 70. Todestages von Alcide De Gasperi, dieses weitsichtigen Staatsmannes, der als einer der Gr\u00fcnderv\u00e4ter der Europ\u00e4ischen Union und des demokratischen Italiens gilt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In einer Zeit gro\u00dfer Herausforderungen f\u00fcr Europa r\u00fccken zwei bedeutende Pers\u00f6nlichkeiten der Nachkriegszeit wieder in den Mittelpunkt der Debatte: Alcide De Gasperi und Konrad Adenauer. 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