﻿{"id":18508,"date":"2025-11-15T19:18:50","date_gmt":"2025-11-15T18:18:50","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/?p=18508"},"modified":"2025-11-17T12:11:52","modified_gmt":"2025-11-17T11:11:52","slug":"il-presidente-mattarella-e-il-presidente-federale-steinmeier-consegnano-il-premio-dei-presidenti-15-11-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2025\/11\/il-presidente-mattarella-e-il-presidente-federale-steinmeier-consegnano-il-premio-dei-presidenti-15-11-2025\/","title":{"rendered":"Staatspr\u00e4sident Mattarella und Bundespr\u00e4sident Steinmeier verleihen den deutsch-italienischen St\u00e4dtepartnerschaftspreis (15.11.2025)"},"content":{"rendered":"<p>Der italienische Staatspr\u00e4sident Sergio Mattarella nahm zusammen mit Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier an der Verleihung des \u201ePreises der Pr\u00e4sidenten f\u00fcr die kommunale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien\u201c teil.<\/p>\n<p>Der von den beiden Pr\u00e4sidenten 2020 ins Leben gerufene Preis wurde dieses Jahr zum dritten Mal vergeben. Ausgezeichnet wurden<\/p>\n<ul>\n<li class=\"wp-first-item current\"><a class=\"wp-first-item current\" href=\"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/wp-admin\/edit.php\" aria-current=\"page\">Tutti gli articoli<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Partnerschaften und Projekte zwischen Kommunen in Deutschland und Italien vor allem in den Bereichen Kultur, Jugend und b\u00fcrgerschaftliches Engagement, Innovation sowie sozialer Zusammenhalt.<\/p>\n<p>Nachdem der Preis 2021 in der deutschen Hauptstadt und 2023 in Syrakus auf Sizilien verliehen wurde, fand die diesj\u00e4hrige Preisverleihung im Amtssitz des Bundespr\u00e4sidenten in Berlin statt. In Schloss Bellevue zeichneten Staatspr\u00e4sident Mattarella und sein deutscher Amtskollege die folgenden St\u00e4dte und Gemeinden als Gewinner 2025 aus.<\/p>\n<p><strong>In der Kategorie Gro\u00dfe Gemeinden (mindestens eine Gemeinde mit \u00fcber 40.000 Einwohnern):<br \/>\n<\/strong>Bologna (Emilia-Romagna) \u2013 M\u00fcnster (Nordrhein-Westfalen)<br \/>\nPistoia (Toskana) \u2013 Zittau (Sachsen)<\/p>\n<p>In der Kategorie Kleinere Gemeinden (bis zu 40.000 Einwohner):<br \/>\nGubbio (Umbria) \u2013 Wertheim (Baden-W\u00fcrttemberg)<br \/>\nGreve in Chianti (Toskana) \u2013 Gemeinde Veitsh\u00f6chheim (Bayern)<br \/>\nFormigine (Emilia-Romagna) \u2013 Verden (Niedersachsen)<br \/>\nGualdo Tadino (Umbria) \u2013 Schwandorf (Bayern)<\/p>\n<p>Bevor die Preise \u00fcberreicht wurden, hielten beide Pr\u00e4sidenten eine Rede. Nach der Preisverleihung nahm Staatspr\u00e4sident Mattarella an einer Veranstaltung zum Thema \u201e70 Jahre deutsch-italienisches Anwerbeabkommen\u201c teil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Foto: \u00a9 Quirinale<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ZjkC_hWT6bI?si=vINrFAGruEd6Pu3W\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Rede von Staatspr\u00e4sident Sergio Mattarella anl\u00e4sslich der Verleihung des \u201ePreises der Pr\u00e4sidenten f\u00fcr die kommunale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Herr Bundespr\u00e4sident, lieber Frank-Walter,<br \/>\nes ist mir eine Freude, zu diesem Treffen hier in Berlin zu sein, das eine zweifache Bedeutung hat.<br \/>\nIch begr\u00fc\u00dfe alle Anwesenden, insbesondere Frau B\u00fcdenbender.<\/p>\n<p>Heute verleihen wir zum dritten Mal den \u201ePreis der Pr\u00e4sidenten f\u00fcr die kommunale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien\u201c. Zudem erinnern wir an das Anwerbeabkommen, das vor 70 Jahren viele italienische Arbeitskr\u00e4fte dazu veranlasste, nach Deutschland zu kommen. Wir haben hier ein bedeutendes und dynamisches Beispiel daf\u00fcr.\u00a0Ihre Rolle ging dabei weit \u00fcber ihre Arbeit hinaus. Dank ihres Engagements und dem ihrer Nachkommen entwickelten Deutschland und Italien eine immer engere Beziehung zueinander.<\/p>\n<p>Ich begr\u00fc\u00dfe die B\u00fcrgermeisterinnen und B\u00fcrgermeister sowie die Mitglieder der Jury.<br \/>\nUnd ich m\u00f6chte Bundespr\u00e4sident Steinmeier noch einmal danken \u2013 auch wenn es nie oft genug sein wird \u2013 f\u00fcr die Initiative dieses Preises und f\u00fcr den Empfang heute im wundersch\u00f6nen Schloss Bellevue. Dieser Ort verleiht dem Preis einen besonders feierlichen Rahmen.<br \/>\nF\u00fcnf Jahre sind vergangen, seit der Preis zum ersten Mal vergeben wurde. Die Auszeichnung entstand w\u00e4hrend der Pandemie aus dem Wunsch heraus, die Solidarit\u00e4t, die uns in jenen dramatischen Zeiten vereinte, weiter zu st\u00e4rken.<br \/>\nDie heutige dritte Preisverleihung zeigt, wie weitsichtig die Entscheidung war, die Kommunen im Rahmen der Freundschaft zwischen unseren V\u00f6lkern zu w\u00fcrdigen.<br \/>\nHeute mehr denn je sind die Gemeinden Protagonisten eines neuen Kapitels der Weltgeschichte.<\/p>\n<p>In einer Welt, die von tiefen geopolitischen und klimatischen Spannungen sowie r\u00fcckschrittlichen Tendenzen gepr\u00e4gt ist, sind St\u00e4dte nicht nur Orte der Zuflucht. Sie sind Schmieden der Menschlichkeit, Begegnungsst\u00e4tten der V\u00f6lker und Knotenpunkte eines Netzwerks, in dem Erfahrungen gesammelt werden, die das Leben unserer Gemeinschaften verbessern k\u00f6nnen.<br \/>\nDer Preis w\u00fcrdigt die Rolle der Gemeinden und ermutigt die lokalen Verwaltungen, immer neue Beziehungen zu anderen L\u00e4ndern zu kn\u00fcpfen und so ein regelrechtes Netzwerk der Kommunaldiplomatie aufzubauen.<br \/>\nSt\u00e4dtepartnerschaften, Kooperationsnetzwerke, kultureller Austausch und gemeinsame Projekte zwischen Gemeinden in Deutschland und Italien tragen dazu bei, das gegenseitige Verst\u00e4ndnis zu vertiefen, Vertrauen aufzubauen und Zusammenarbeit zu f\u00f6rdern.<br \/>\nDie Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden beider L\u00e4nder, die ihre jeweiligen Erinnerungen, Identit\u00e4ten und Bestrebungen miteinander teilen, zeigt ihren Mitb\u00fcrgern greifbare Beispiele f\u00fcr die Vorteile von Weltoffenheit und Austausch.<br \/>\nAuf diese Weise vermitteln kommunale Gemeinden nicht nur die Werte ihrer eigenen Gemeinschaft, sondern sie schaffen auch ein Modell, welches das Vertrauen in die Zukunft st\u00e4rkt und uns in Europa zusammenf\u00fchrt.<br \/>\nBekanntlich sind Gemeinden Orte, an denen junge Menschen nicht nur grundlegende Lebenskompetenzen erwerben, sondern auch Werte, F\u00e4higkeiten und B\u00fcrgersinn entwickeln.<\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrigen Preistr\u00e4ger legen mit ihren Projekten den Schwerpunkt auf den Dialog zwischen den Generationen und die F\u00f6rderung \u00f6ffentlicher R\u00e4ume als Orte des Austauschs und der sozialen Begegnung.<br \/>\nEin gepflegter Park lehrt die Achtung des Gemeinguts. Ein Jugendzentrum bietet Gelegenheit zum Austausch und zur Entfaltung. Ein solidarisches Stadtviertel lehrt, dass Vielfalt ein Reichtum ist.<br \/>\nDie Begegnung zwischen Menschen unterschiedlichen Alters erweitert und bewahrt den Erfahrungsschatz einer Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Lokale Verwaltungen k\u00f6nnen eine wichtige Rolle in der allgemeinen Bildungsarbeit spielen, indem sie Projekte unterst\u00fctzen, die Jugendlichen die Geschichte und ihre Umgebung n\u00e4herbringen und sie zur Teilnahme am \u00f6ffentlichen Leben anregen. So k\u00f6nnen sie ihnen ein Verantwortungsbewusstsein f\u00fcr die Welt vermitteln, das bei ihrer Stra\u00dfe, ihrem Viertel und mit ihren Mitmenschen beginnt. Dadurch lernen die jungen Menschen, sich anderen gegen\u00fcber zu \u00f6ffnen und sich mit Gleichaltrigen auszutauschen, die zwar an anderen Orten leben, aber vor \u00e4hnlichen Herausforderungen stehen.<br \/>\nDie Gemeinden sind wahre Meister des B\u00fcrgersinns, angefangen bei der Planung, Fertigstellung und gemeinsamen Nutzung \u00f6ffentlicher R\u00e4ume.<br \/>\nDie Orte, an denen wir leben, arbeiten, uns verst\u00e4ndigen und ausdr\u00fccken, sind besonders pr\u00e4gend.<br \/>\nDort erfahren junge Menschen, was Demokratie, Teilhabe und das Leben in der Gemeinschaft bedeuten. So w\u00e4chst eine Gemeinschaft und investiert in ihre Zukunft.<br \/>\nGemeinden sind Innovationstreiber im Hinblick auf die Herausforderungen des Umweltschutzes.<\/p>\n<p>Angesichts von Problemen wie Umweltverschmutzung, Verkehr, Energieverschwendung sowie Abwanderung und der Gefahr der Ver\u00f6dung kleinerer Orte entstehen kreative L\u00f6sungen. Davon profitieren sowohl die nationale als auch die internationale Ebene.<br \/>\nDaher ist es weitsichtig, ihre Rolle zu st\u00e4rken, Netzwerke zwischen lokalen Verwaltungen zu unterst\u00fctzen und den Dialog zwischen St\u00e4dten und B\u00fcrgern zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte daher allen deutschen und italienischen Gemeinden danken, die Projekte f\u00fcr diesen Preis eingereicht haben. Den B\u00fcrgermeisterinnen und B\u00fcrgermeistern der Gewinnergemeinden spreche ich meine Gl\u00fcckw\u00fcnsche sowie meine Anerkennung f\u00fcr ihren Beitrag zur St\u00e4rkung der Beziehungen zwischen unseren L\u00e4ndern, Institutionen und B\u00fcrgern aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der italienische Staatspr\u00e4sident Sergio Mattarella nahm zusammen mit Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier an der Verleihung des \u201ePreises der Pr\u00e4sidenten f\u00fcr die kommunale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien\u201c teil. 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