﻿{"id":21081,"date":"2026-04-24T14:42:23","date_gmt":"2026-04-24T12:42:23","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/?p=21081"},"modified":"2026-04-27T12:18:55","modified_gmt":"2026-04-27T10:18:55","slug":"scienziati-italiani-e-tedeschi-in-ambasciata-per-la-giornata-della-ricerca-italiana-nel-mondo-23-04-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2026\/04\/scienziati-italiani-e-tedeschi-in-ambasciata-per-la-giornata-della-ricerca-italiana-nel-mondo-23-04-2026\/","title":{"rendered":"Zum Tag der italienischen Forschung in der Welt: Treffen italienischer und deutscher Wissenschaftler in der Botschaft (23.04.2026)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit den \u201eStati generali della Ricerca italiana\u201c in Deutschland und einer Veranstaltung zum Thema Quantentechnologien feierte die Italienische Botschaft den neunten Tag der italienischen Forschung in der Welt.<\/strong><\/p>\n<p>Die Botschaft feierte den Tag der italienischen Forschung in der Welt mit zwei Events. Den Anfang machten die \u201eStati Generali della Ricerca Italiana\u201c in Deutschland, um eine Bestandsaufnahme der Situation, Rolle und Perspektiven der italienischen Wissenschaftsgemeinschaft vorzunehmen. Dabei m\u00fcndeten Analysen sowie kritische Punkte in operative Vorschl\u00e4ge und gemeinsame politische Leitlinien. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit den beiden Verb\u00e4nden italienischer Forscher in Deutschland, dem Scienziati Italiani in Germania Network (SIGN) in Berlin und dem Forum Accademico Italiano (FAI) in K\u00f6ln, durchgef\u00fchrt. Anschlie\u00dfend richtete sich der Fokus auf Quantentechnologien unter dem Motto \u201eQuantum Research, Industry and the Arts\u201c.<\/p>\n<p>In Deutschland leben etwa 15.000 Studierende, 5.800 Forscher und 350 Professoren aus Italien. Diese bezeichnete Botschafter Fabrizio Bucci bei der Er\u00f6ffnung der Stati Generali als \u201eein menschliches, kulturelles und strategisches Kapital von au\u00dferordentlicher Bedeutung f\u00fcr das Land\u201c, und f\u00fcgte hinzu: \u201eWichtig ist, dass dieses Potential nicht sich selbst oder allein den Entwicklungen des Einzelnen \u00fcberlassen bleibt, sondern dass Gelegenheiten zur Koordination, zum gegenseitigen Zuh\u00f6ren und zum Dialog mit den Institutionen gefunden werden.\u201c<\/p>\n<p>Ein Ziel der Stati Generali ist die Schaffung von Instrumenten, welche die Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Hochschulbildung noch effizienter machen. Zu diesem Zwecke gliederten sie sich in zwei Teile: Der erste Teil befasste sich mit dem \u201eForschungs- und Kooperations\u00f6kosystem Italien\u2013Deutschland\u201c, der zweite mit \u201eWissenschaftsbereichen, Innovation und kultureller Aufwertung\u201c. An der ersten Sitzung, die von Vito Gironda von der Universit\u00e4t Bielefeld und Pr\u00e4sident des Forum Accademico Italiano (FAI) moderiert wurde, nahmen folgende Pers\u00f6nlichkeiten teil: Mara Thiene, Prorektorin der Universit\u00e4t Padua, Matteo Alvaro, Prorektor der Universit\u00e4t Pavia, Francesca Toma, Direktorin des Institute of Functional Materials for Sustainability am Helmholtz-Zentrum Hereon, und Marzia Traverso, Direktorin des Institute of Sustainability in Civil Engineering der Universit\u00e4t Aachen.<\/p>\n<p>An der zweiten Podiumsdiskussion, die von Gianaurelio Cuniberti von der Technischen Universit\u00e4t Dresden und Pr\u00e4sident der Vereinigung italienischer Forscher in Deutschland (SIGN) moderiert wurde, nahmen Giorgio Metta, wissenschaftlicher Direktor des Italienischen Instituts f\u00fcr Technologie, Paolo Pavan, Vizerektor der Universit\u00e4t Modena und Reggio Emilia, Tommaso Calarco, Direktor des Institute for Quantum Control in J\u00fclich, Claudia Crocini von der Abteilung f\u00fcr Kardiologie der Charit\u00e9 sowie Elisa Ferrando May, Chief Enabling Technology Officer am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, teil.<\/p>\n<p>In seiner Er\u00f6ffnungsrede wies der Botschafter auf die strategische Bedeutung der Forschung hin: \u201eIn einer historischen Phase, in der die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von L\u00e4ndern zunehmend von der F\u00e4higkeit abh\u00e4ngt, Wissen zu generieren, Talente anzuziehen, Forschungsinfrastrukturen aufzubauen und ausgehend von wissenschaftlicher Exzellenz wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entfaltung zu generieren, kommt der Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland eine ganz besondere Bedeutung zu.\u201c<\/p>\n<p>Im Rahmen der Veranstaltung \u201eQuantum: Research, Industry and the Arts\u201c pr\u00e4sentierten drei Redner ihre Keynotes: Professorin Christiane Koch von der Freien Universit\u00e4t Berlin und Leiterin der Quantum Dynamics and Control Group, Professor Fabio Sciarrino, Direktor des Quantum Information Lab der Universit\u00e4t \u201eLa Sapienza\u201c in Rom, und schlie\u00dflich Bettina Kames, CEO der LAS Art Foundation in Berlin. Diese neuen Technologien stehen auch im Mittelpunkt spezifischer europ\u00e4ischer Programme: Im Juli 2025 beschloss die Europ\u00e4ische Kommission ihre Strategie \u201eQuantum Europe\u201c, und voraussichtlich wird 2026 ein \u201eQuantum Act\u201c von der Kommission angenommen und 2027 vom Parlament und vom Rat verabschiedet.<\/p>\n<p>Am 22. April feierte Italien den neunten Tag der italienischen Forschung in der Welt. Am 22. April 1909 wurde Rita Levi-Montalcini geboren, die 1986 den Nobelpreis gewann und als erste Italienerin diese Auszeichnung im Bereich der Wissenschaft erhielt. Im Mittelpunkt des diesj\u00e4hrigen Events standen vier Hauptthemen: die multilaterale wissenschaftliche Kooperation in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum in Triest, das Verm\u00e4chtnis des k\u00fcrzlich verstorbenen Prof. Antonino Zichichi, die italienischen Polarexpeditionen, auch im Gedenken an den hundertsten Jahrestag der Expedition von Umberto Nobile, sowie die Aktivit\u00e4ten zur F\u00f6rderung der italienischen Kandidatur als Standort f\u00fcr die Infrastruktur des Einstein-Teleskops am sardischen Sos Enattos.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Credit Foto: Tobias Bohm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit den \u201eStati generali della Ricerca italiana\u201c in Deutschland und einer Veranstaltung zum Thema Quantentechnologien feierte die Italienische Botschaft den neunten Tag der italienischen Forschung in der Welt. Die Botschaft feierte den Tag der italienischen Forschung in der Welt mit zwei Events. Den Anfang machten die \u201eStati Generali della Ricerca Italiana\u201c in Deutschland, um eine [&hellip;]","protected":false},"author":32,"featured_media":21074,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"tags":[],"class_list":["post-21081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/32"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21081"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21081\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21110,"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21081\/revisions\/21110"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}