﻿{"id":3640,"date":"2022-10-07T15:16:07","date_gmt":"2022-10-07T13:16:07","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/news\/dall_ambasciata\/2022\/10\/6-10-2022-presentata-in-ambasciata-2\/"},"modified":"2022-10-07T15:16:07","modified_gmt":"2022-10-07T13:16:07","slug":"6-10-2022-presentata-in-ambasciata-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2022\/10\/6-10-2022-presentata-in-ambasciata-2\/","title":{"rendered":"6.10.2022: Pr\u00e4sentation der Ausstellung &#8222;Die neuen Bilder des Augustus. Macht und Medien im antiken Rom&#8220; in der Italienischen Botschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Heute wurde in der Botschaft die Ausstellung &#8222;<strong>Die neuen Bilder des Augustus. Macht und Medien im antiken Rom<\/strong>&#8220; vorgestellt, die vom 8. Oktober 2022 bis zum 15. Januar 2023 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg zu sehen ist. Diese deutschlandweit erste Ausstellung \u00fcber Kaiser Augustus seit 34 Jahren entstand in Zusammenarbeit und unter Mitwirkung des italienischen Kulturministeriums, das bei dieser Gelegenheit durch den Abteilungsleiter f\u00fcr Museen, Herrn <strong>Prof. Massimo Osanna<\/strong>, vertreten wurde, und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schwerpunkt der von <strong>Prof. Annette Haug<\/strong> und <strong>Prof. Andreas Hoffmann<\/strong> kuratierten Ausstellung bietet ein neues Verst\u00e4ndnis der Sprache, Strategien, Medien und Materialien einer Zeit, die einen Wendepunkt in der Verwendung des pers\u00f6nlichen Bildes von Octavian-Augustus markierte. Denn dieser wurde auch zu propagandistischen Zwecken und zur Festigung der Macht im entscheidenden \u00dcbergang von der Republik zum Kaiserreich ins Zentrum der \u00f6ffentlichen Kommunikation gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausstellung pr\u00e4sentiert den Besuchern\/-innen mehr als 200 Objekte, darunter Statuen, B\u00fcsten, Reliefs, Wandmalereien, M\u00fcnzen und Keramiken, anhand derer sie das Bild des Kaisers, das neue sich daraus ergebende Narrativ, das neue Profil Roms, den Personenkult und die Darstellungen in der Welt der Kultur nachvollziehen k\u00f6nnen. Mehr als die H\u00e4lfte der Werke stammt aus italienischen Museen, vom Museo Archeologico Nazionale in Neapel bis zu den Uffizien, von den Kapitolinischen Museen bis zum Museo Nazionale Romano. Ein Teil der Exponate befindet sich dagegen dauerhaft in Deutschland &#8211; in Hamburg, M\u00fcnchen, Bochum und im M\u00fcnzkabinett in Berlin &#8211; sowie in anderen bedeutenden europ\u00e4ischen Museen und Sammlungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierbei handelt es sich um &#8222;ein weiteres au\u00dfergew\u00f6hnliches Ergebnis der deutsch-italienischen Zusammenarbeit im kulturellen Bereich&#8220;, so <strong>Botschafter Armando Varricchio<\/strong>. In diesem Rahmen kann das Publikum nicht nur die Sch\u00f6nheit der Kunstwerke bewundern oder wichtige Epochen der Antike nacherleben, sondern auch &#8222;\u00fcber das Fortbestehen bestimmter Machtfaktoren und menschlicher Verhaltensweisen nachdenken, um sie auch in der heutigen Zeit zu erkennen und zu entschl\u00fcsseln&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den Vorstandsvorsitzenden der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Herrn <strong>Prof. Manuel Hartung<\/strong>, ist die Ausstellung aus folgendem Grund so beeindruckend: &#8222;Die Ausstellungsst\u00fccke wirken nicht wie aus einer anderen Zeit; sie ragen ins Heute hinein. Viele der Herrschaftsgesten wirken wie aus einem Lehrbuch f\u00fcr Markenbildung im Zeitalter der Massenmedien.&#8220; Auch Prof. Hoffmann betont die fortdauernde Aktualit\u00e4t des &#8222;Augustus-Modells&#8220; f\u00fcr die Nutzung von Bildern f\u00fcr \u00f6ffentliche Zwecke, &#8222;das f\u00fcr unsere Demokratien, noch mehr aber f\u00fcr autokratische Systeme gilt&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heute wurde in der Botschaft die Ausstellung &#8222;Die neuen Bilder des Augustus. Macht und Medien im antiken Rom&#8220; vorgestellt, die vom 8. Oktober 2022 bis zum 15. Januar 2023 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg zu sehen ist. 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