﻿{"id":3972,"date":"2021-05-04T16:51:59","date_gmt":"2021-05-04T14:51:59","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/news\/dall_ambasciata\/2021\/05\/10-05-2021-ore-17-00-inaugurazione-2\/"},"modified":"2021-05-04T16:51:59","modified_gmt":"2021-05-04T14:51:59","slug":"10-05-2021-ore-17-00-inaugurazione-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2021\/05\/10-05-2021-ore-17-00-inaugurazione-2\/","title":{"rendered":"10.05.2021, 17.00 Uhr: Online-Ausstellungser\u00f6ffnung &#8222;Leonardos intellektueller Kosmos&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Leonardo da Vinci<\/strong> ist allgemein bekannt als gro\u00dfer Erfinder kreativer Maschinen, als K\u00fcnstler der ber\u00fchmten Zeichnung des Vitruvianischen Menschen. Doch Leonardo war auch ein wissbegieriger Leser: In seiner pers\u00f6nlichen Bibliothek standen fast 200 B\u00fccher aus Wissenschaft und Technik, Literatur und Religion. Das <strong>Max-Planck-Institut f\u00fcr Wissenschaftsgeschichte (MPIWG)<\/strong> hat nun zusammen mit dem <strong>Museo Galileo<\/strong>\u00a0<strong>in Florenz<\/strong> und der <strong>Staatsbibliothek zu Berlin<\/strong> die verlorene B\u00fcchersammlung rekonstruiert. In der Ausstellung \u201e<strong>Leonardos intellektueller Kosmos<\/strong>\u201c k\u00f6nnen Besucher und Besucherinnen zahlreiche dieser bedeutenden alten Werke bestaunen.<\/p>\n<p>Vorbehaltlich der Pandemie-Vorschriften wird die Ausstellung vom <strong>11. Mai bis zum 28. Juni 2021 in der Staatsbibliothek zu Berlin<\/strong>, Dietrich Bonhoeffer-Saal gezeigt. Zudem findet am <strong>10. Mai eine Online-Vernissage<\/strong> statt, die von <strong>17.00 bis 19.00 Uhr<\/strong> auf <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8mL3K-cq1I0\"><strong>YouTube<\/strong><\/a> \u00fcbertragen wird. Die Ausstellung beleuchtet den intellektuellen Kosmos von Leonardo anhand einiger der wertvollsten B\u00fccher und Illustrationen seiner Zeit. Durch eine innovative virtuelle Ausstellung k\u00f6nnen Besucher und Besucherinnen in die intellektuelle Welt des ber\u00fchmten K\u00fcnstler-Wissenschaftlers eintauchen.<\/p>\n<p>Welche Werke hat Leonardo gelesen? Welche Kenntnisse besa\u00df er, als er sich an seine eigenen Studien machte? Die Nachbildung seiner Bibliothek und wie sie sich im Laufe seines Lebens entwickelt hat, bietet eine neue Perspektive, die Leonardo als gebildeten Literaten zeigt \u2013 als einen Intellektuellen, der danach strebte, die Zusammenh\u00e4nge zwischen Mikro- und Makrokosmos in allen Aspekten der Natur und der menschlichen Existenz zu sehen. Da seine eigenen B\u00fccher leider verschollen sind, pr\u00e4sentiert die Ausstellung vergleichbare zeitgen\u00f6ssische Werke. Sie werden von verschiedenen Berliner Bibliotheken zur Verf\u00fcgung gestellt. Neben B\u00fcchern erwarten die Besucher und Besucherinnen auch Objekte, wie Druckereischr\u00e4nke oder eine Buchpresse. Sie geben einen einzigartigen Einblick in Leonardos Arbeitsumfeld und seine Lebenswelt.<\/p>\n<p>\u201e<em>Die Ausstellung \u00f6ffnet einem wirklich die Augen und macht die reiche intellektuelle Welt hinter Leonardos gro\u00dfem Schaffen sichtbar<\/em>\u201c, sagt <strong>Prof. Dr. J\u00fcrgen Renn<\/strong>, MPIWG-Direktor und einer der beiden Projektleiter von \u201eLeonardos intellektueller Kosmos\u201c. \u201e<em>Es ist nur eine kleine Ausstellung, aber, wie Leonardo bemerkte, \u201ajeder Teil eines Dings enth\u00e4lt etwas von der Natur des Ganzen<\/em>\u2018.\u201c<\/p>\n<p><strong>Eine Ausstellung ohne W\u00e4nde<\/strong><br \/>Au\u00dferdem l\u00e4dt eine virtuelle Tour jeden ein \u201eLeonardos intellektuellen Kosmos\u201c auch aus der Ferne zu erleben. Dank der neusten digitalen Technik wurden nun Leonardos kostbare Manuskripte und die gedruckten Werke seiner B\u00fcchersammlung digitalisiert. In der virtuellen Ausstellung, die die Ausstellung in der Staatsbibliothek zu Berlin erg\u00e4nzt, stehen sie f\u00fcr ein weltweites Publikum online und open access zur Verf\u00fcgung. Neben einem Verzeichnis aller B\u00fccher, die sich in Leonardos Besitz befanden oder die er zu Rate gezogen hat, enth\u00e4lt die digitale Bibliothek Inhaltsbeschreibungen dieser Werke und Links zu den Seiten in den Notizb\u00fcchern des K\u00fcnstlers, auf denen er auf sie verweist. Die virtuelle Ausstellung dient gleichzeitig als Werkzeug f\u00fcr zuk\u00fcnftige wissenschaftliche Untersuchungen.<\/p>\n<p>Sie wird durch die virtuelle Ausstellung \u201e<strong>Die Bibliothek von Leonardo<\/strong>\u201c des <strong>Museo Galileo aus Florenz<\/strong> erg\u00e4nzt. \u201e<em>Eine einzigartige Ressource, verf\u00fcgbar in acht Sprachen und das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Museo Galileo, dem italienischen Ministerium f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten (Ministero degli Affari Esteri) und dem Nationalkomitee f\u00fcr die Feierlichkeiten zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Prof. Dr. Paolo Galluzzi<\/strong>, Wissenschaftlicher Direktor des Museo Galileo. \u201e<em>Dank der digitalen Darstellung aller Manuskripte sowie der gedruckten Werke, die von Leonardo gesammelt wurden, wird seine Bibliothek auf den Webseiten des Museo Galileo, der italienischen Kulturinstitute in Deutschland und auf \u201eItaliana\u201c, dem neuen Portal des Italienischen Ministeriums f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten zur F\u00f6rderung der italienischen Sprache und Kultur, zu neuem Leben erweckt.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Die Ausstellungen, physisch und virtuell, verschaffen den Besuchern und Besucherinnen damit Zugang zu dem Labor in Leonardos Kopf und lassen sie seine kontinuierliche Entwicklung als K\u00fcnstler und Wissenschaftler mitverfolgen. \u00dcber 500 Jahre nach seinem Tod, bietet die Ausstellung \u201eLeonardos intellektueller Kosmos\u201c einen neuen Blick auf eine der faszinierendsten Gestalten der Kulturgeschichte.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Kooperationspartner:<\/span><br \/>Die Ausstellung basiert auf der Arbeit des Leonardo-Forschers Prof. Dr. Carlo Vecce und dessen Ausstellung \u201eLeonardo und seine B\u00fccher: Die Bibliothek des Universalgenies\u201c, die 2019 im Museo Galileo in Florenz gezeigt wurde.<br \/>Sie wird in Kooperation mit folgenden Partnern organisiert: der Staatsbibliothek zu Berlin \u2013Preu\u00dfischer Kulturbesitz, Museo Galileo in Florenz, Italienische Botschaft in Berlin, NOMIS Foundation, Max-Planck-Gesellschaft zur F\u00f6rderung der Wissenschaften e.V., Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz, Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Museum f\u00fcr Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut f\u00fcr Evolutions- und Biodiversit\u00e4tsforschung, Stiftung Planetarium Berlin \u2013 Standort Archenhold Sternwarte, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leonardo da Vinci ist allgemein bekannt als gro\u00dfer Erfinder kreativer Maschinen, als K\u00fcnstler der ber\u00fchmten Zeichnung des Vitruvianischen Menschen. 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