﻿{"id":4217,"date":"2019-11-13T10:54:15","date_gmt":"2019-11-13T09:54:15","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/news\/dall_ambasciata\/2019\/11\/11-11-2019-federalimentare-a-berlino-2\/"},"modified":"2019-11-13T10:54:15","modified_gmt":"2019-11-13T09:54:15","slug":"11-11-2019-federalimentare-a-berlino-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2019\/11\/11-11-2019-federalimentare-a-berlino-2\/","title":{"rendered":"Federalimentare in Berlin: \u201eNein zu Nutri-Score und Ampelkennzeichnungen.\u201c Ivano Vacondio spricht auf der Veranstaltung \u201cA Taste of Italy\u201d  zum Schutz unserer Erzeugnisse"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Das Nutri-Score-Verfahren stellt sehr unterschiedliche Lebensmittel auf die gleiche Ebene und geht sogar so weit, Spitzenprodukte der weltweit als ges\u00fcndeste Ern\u00e4hrungsweise gefeierten Mittelmeerdi\u00e4t an den Pranger zu stellen. <strong>Der Pr\u00e4sident des Verbandes Federalimentare Ivano Vacondio<\/strong> sprach heute in Berlin im Rahmen der Veranstaltung &#8222;A Taste of Italy&#8220;, die zusammen mit der Region Emilia-Romagna in der Italienischen Botschaft in Deutschland organisiert wurde. \u201eEs macht keinen Sinn, einzelne Lebensmittel zu diskriminieren, indem man ihnen eine Ampelfarbe auf das Etikett druckt. Lebensmittel sollten als gesund gelten, wenn sie Teil einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung sind und wenn sie im richtigen Ma\u00df verzehrt werden. In diesem Kampf hoffen wir, die deutsche Lebensmittelindustrie ebenso wie die anderer europ\u00e4ischer L\u00e4nder an unserer Seite zu haben, um zu vermeiden, dass unserem Wirtschaftssektor ernsthafte Sch\u00e4den entstehen, ohne dass gleichzeitig ein Vorteil f\u00fcr die Gesundheit der B\u00fcrger erzielt w\u00fcrde\u201c.<\/p>\n<p>Vacondio \u00e4u\u00dferte sich im Rahmen eines Workshops mit dem Titel \u201eEat well, live well: recipes for good living and the Mediterranean Diet\u201c, an dem der Pr\u00e4sident der Region Emilia-Romagna Stefano Bonaccini teilnahm. Diese Kost wird f\u00fcr ihre ern\u00e4hrungsphysiologischen Eigenschaften gelobt, weil ihr CO2-Fu\u00dfabdruck 40% niedriger ist als bei vergleichbaren Ern\u00e4hrungsweisen und weil sie zu einer Vielzahl von gastronomischen Elementen gef\u00fchrt hat, die sowohl ern\u00e4hrungsphysiologisch als auch hinsichtlich der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit ausgewogen sind.<\/p>\n<p>\u201eWir freuen uns, den h\u00f6chsten Vertreter von Federalimentare heute in Berlin zu Gast zu haben\u201c, sagte <strong>der Italienische Botschafter in Deutschland Luigi Mattiolo<\/strong>, der auch daran erinnerte, dass die Italienische Botschaft in Berlin bereits im vergangenen Juni &#8211; im Rahmen der Europ\u00e4ischen Woche f\u00fcr nachhaltige Entwicklung &#8211; gemeinsam mit dem Barilla Center for Food and Nutrition Veranstaltungsort eines Workshops \u00fcber die Mittelmeerdi\u00e4t war, an dem \u00fcber 300 Akteure aus der Welt der Lebensmittelindustrie und Ern\u00e4hrung teilnahmen. \u201eAls Symbol und Beispiel einer sowohl f\u00fcr den Einzelnen als auch f\u00fcr den Planeten nachhaltigen Ern\u00e4hrung wurde die Mittelmeerdi\u00e4t 2010 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkl\u00e4rt. Statt einer Liste von Zutaten, die gegessen werden sollen, ist sie vor allem ein Convivium &#8211; eine Art des gastlichen Zusammenseins. Unsere Botschaft steht der italienischen Lebensmittelindustrie zur Seite, um ihre Einzigartigkeit zu sch\u00fctzen: sowohl vor unlauterem Wettbewerb wie dem Italian Sounding als auch vor konditionierenden Kennzeichnungsformen, die darauf abzielen, einzelne Lebensmittel oder bestimmte Zutaten anzuschw\u00e4rzen. Gemeinsam k\u00f6nnen wir auch hier in Deutschland eine Esskultur f\u00f6rdern, die auf Bildung, Geselligkeit und Bewusstsein basiert und nicht auf Strenge und Verboten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Das Nutri-Score-Verfahren stellt sehr unterschiedliche Lebensmittel auf die gleiche Ebene und geht sogar so weit, Spitzenprodukte der weltweit als ges\u00fcndeste Ern\u00e4hrungsweise gefeierten Mittelmeerdi\u00e4t an den Pranger zu stellen. 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