﻿{"id":4239,"date":"2019-09-13T13:05:01","date_gmt":"2019-09-13T11:05:01","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/news\/dall_ambasciata\/2019\/09\/17-09-2019-ore-10-00-incontro-vigoniforeurope-2\/"},"modified":"2019-09-13T13:05:01","modified_gmt":"2019-09-13T11:05:01","slug":"17-09-2019-ore-10-00-incontro-vigoniforeurope-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2019\/09\/17-09-2019-ore-10-00-incontro-vigoniforeurope-2\/","title":{"rendered":"PRESSEMITTEILUNG: Minister Franceschini trifft Staatsministerin M\u00fcntefering anl\u00e4sslich des zweiten Forums VigoniForEurope zum Thema Kreativwirtschaft in der Triennale Milano"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vom 16. bis zum 17. September 2019<\/strong> findet das bilaterale deutsch-italienische Forum <strong>VigoniForEurope<\/strong> statt, das sich der ausw\u00e4rtigen Kulturpolitik beider L\u00e4nder widmet. Diese Kooperation wird vom <strong>Deutsch-Italienischen Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Exzellenz Villa Vigoni<\/strong> in Zusammenarbeit mit dem <strong>italienischen und dem deutschen Au\u00dfenministerium<\/strong> konzipiert und durchgef\u00fchrt. Partner der <strong>VigoniForEurope 2019<\/strong> Initiative mit dem Titel <strong>Re-Thinking Creativity in a Changing Society<\/strong> ist die <strong>Triennale Milano<\/strong> (Mailand). Ziel ist es, die Rolle der Kreativit\u00e4t in der heutigen Gesellschaft zu analysieren. <\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Triennale Milano, <strong>Stefano Boeri<\/strong>, der vor wenigen Tagen die XXII. Triennale mit dem Titel Broken Nature: Design Takes on Human Survival erfolgreich abgeschlossen hat, sagt zu dem deutsch-italienischen Projekt: &#8222;Kreativit\u00e4t ist als eine mentale Einstellung zu verstehen, welche die Beziehung des Menschen zu den Notwendigkeiten und Anforderungen seiner Zeit unbedingt ber\u00fccksichtigen muss. Mit der 22. Internationalen Ausstellung der Mail\u00e4nder Triennale mit dem Titel Broken Nature haben wir versucht zu zeigen, wie der Mensch auch durch Design und Projekte das sensible Verh\u00e4ltnis zur Natur wiederherstellen kann, das schon lange besch\u00e4digt ist. Ich freue mich, dass die von<em> Broken Nature<\/em> ausgehenden \u00dcberlegungen sich nicht mit dem Ende der Ausstellung ersch\u00f6pfen, sondern nur den Beginn eines Weges darstellen, den die Triennale auch in Zusammenarbeit und im Dialog mit anderen internationalen Institutionen wie dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin einschlagen will. Gerade Letzteres hat im Rahmen von <em>Broken Nature<\/em> eine wichtige Lesart und Neuinterpretation von Themen und Problemen des Anthropoz\u00e4ns angesto\u00dfen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Teilnahme der Mail\u00e4nder Triennale am UN-Klimagipfel vom 21. bis 23. September in New York, wo \u00fcber Klimawandel und urbane Aufforstung diskutiert wird&#8220;.<\/p>\n<p>Ausgehend von <strong>Design und Fashion<\/strong> wird das Ph\u00e4nomen \u201e<strong>Kreativit\u00e4t<\/strong>\u201c diskutiert. Welche Rolle spielt Kreativit\u00e4t f\u00fcr die Zukunft der Menschheit? Die F\u00e4higkeit des Menschen, auf kreative Weise Effizienz, \u00c4sthetik und Funktionalit\u00e4t zu verbinden, steht im Mittelpunkt der \u00dcberlegungen. In einer Welt, in der die Beziehung des Menschen zur Natur unwiderruflich besch\u00e4digt zu sein scheinen, muss nach neuen Wegen zu einem ausgewogeneren Gleichgewicht und zu nachhaltiger Entwicklung gesucht werden. Um zu vermeiden, dass der Planet Erde in absehbarer Zeit einen (zu) hohen Preis zahlt, m\u00fcssen Strategien ersonnen werden, welche die Nachhaltigkeit an erste Stelle r\u00fccken &#8211; als vorranginge Verantwortung gegen\u00fcber der Umwelt und den zuk\u00fcnftigen Generationen.<\/p>\n<p>Der italienische Minister f\u00fcr Kulturg\u00fcter und kulturelle Aktivit\u00e4ten <strong>Dario Franceschini<\/strong> und die Staatsministerin f\u00fcr Internationale Kulturpolitik im Ausw\u00e4rtigen Amt <strong>Michelle M\u00fcntefering<\/strong> er\u00f6ffnen <strong>am<\/strong> <strong>17. September um 10 Uhr<\/strong> den zweiten Sitzungstag in der Triennale Milano.<\/p>\n<p>Minister <strong>Franceschini<\/strong> konstatiert: \u201eItalien und Deutschland sind Erben einer jahrhundertealten Geschichte wechselseitiger Beeinflussungen. Heute interpretieren sie die eigenen Traditionen aus zeitgen\u00f6ssischer Perspektive neu, dank eines erfolgreichen Dialogs zwischen Kreativit\u00e4t und Territorium in dem sich handwerkliche Erzeugung und Sinn f\u00fcr Nachhaltigkeit unter Achtung des Verh\u00e4ltnisses zwischen Mensch und Natur verbinden.\u201c <\/p>\n<p>Staatsministerin <strong>M\u00fcntefering<\/strong> dazu: \u201e\u201cCreated in Europe\u201c ist meine Vision einer starken, grenz\u00fcberschreitenden europ\u00e4ischen Kreativwirtschaft, der Idee f\u00fcr nachhaltiges Design in der Welt. Dieser Impuls kann von Italien und Deutschland gemeinsam ausgehen.\u201c<\/p>\n<p>Die Veranstaltung ist ein Beispiel f\u00fcr die deutsch-italienische Zusammenarbeit, \u00fcber die sich die Generalsekret\u00e4rin des Deutsch-Italienischen Zentrums Christiane Liermann Traniello positiv \u00e4u\u00dfert: \u201eDeutschland und Italien ziehen seit Langem an einem Strang in der gemeinsamen \u00dcberzeugung, dass Kultur im europ\u00e4ischen Diskurs eine wichtige Rolle einnimmt und einnehmen muss. Die Villa Vigoni ist mit ihren rund 80 Veranstaltungen im Jahr, die der Kooperation zwischen Deutschland und Italien im europ\u00e4ischen Kontext dienen, ein klares Zeichen f\u00fcr den starken Willen der beiden L\u00e4nder, den Dialog auf europ\u00e4ischer Ebene zu vertiefen.\u201c<\/p>\n<p>VigoniForEurope m\u00f6chte eine Diskussionsplattform f\u00fcr Gespr\u00e4chspartnerinnen und -partner auf europ\u00e4ischer Ebene bieten, wobei es nicht ausschlie\u00dflich um bilaterale Themen gehen soll. Am Forum beteiligen sich Akteurinnen und Akteure aus der Design-, Mode- und Kreativwirtschaft, aus Wissenschaft und Politik in Deutschland und Italien. Auf diesem Weg k\u00f6nnen Best Practices eruiert und deren Umsetzung in den europ\u00e4ischen Mitgliedstaaten analysiert werden. Zu den Teilnehmern der Veranstaltung z\u00e4hlen u. a. die Pr\u00e4sidentin des Fashion Council Germany Christiane Arp und der Pr\u00e4sident der Camera Nazionale della Moda Italiana <strong>Carlo Capasa<\/strong>.<\/p>\n<p>Das zweit\u00e4gige Forum beinhaltet zun\u00e4chst ein konzentriertes Brainstorming mit Fachleuten in der Villa Vigoni. Der zweite Veranstaltungstag hingegen, der <strong>am 17. September, um 10:00 Uhr<\/strong> in der <strong>Triennale Milano<\/strong> (Mailand) beginnt, ist \u00f6ffentlich und erm\u00f6glicht den Austausch mit einem breiten Publikum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vom 16. bis zum 17. 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