﻿{"id":4323,"date":"2018-09-11T14:48:57","date_gmt":"2018-09-11T12:48:57","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/news\/dall_ambasciata\/2018\/09\/09-10-2018-ore-11-00-conferenza-2\/"},"modified":"2018-09-11T14:48:57","modified_gmt":"2018-09-11T12:48:57","slug":"09-10-2018-ore-11-00-conferenza-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2018\/09\/09-10-2018-ore-11-00-conferenza-2\/","title":{"rendered":"09.10.2018, 11.00 Uhr: \u201ePompeji zwischen Konservierung und Forschung\u201c, Konferenz von Prof. Dr. Massimo Osanna, Generaldirektor des Parco Archeologico di Pompei"},"content":{"rendered":"<p>\u201eEs ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht h\u00e4tte. Ich wei\u00df nicht leicht etwas Interessanteres.\u201c So schrieb J.W. Goethe in sein Reisetagebuch \u201cItalienische Reise\u201d nach seinem Besuch der Stadt <strong>Pompeji<\/strong>, die zusammen mit <em>Herculaneum<\/em> und <em>Paestum<\/em> im Jahre 79 n.Chr. vom Vesuvausbruch vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt und begraben wurde. Seit ihrer Wiederentdeckung im 18. Jh. liefern Ausgrabungen immer wieder neue Erkenntnisse zur Rekonstruktion der tragischen Katastrophe.<\/p>\n<p>Die Erhaltung eines durch seine Gr\u00f6\u00dfe und au\u00dferordentliche Bedeutung so einzigartigen \u201eFreilichtmuseums\u201c wie <strong>Pompeji<\/strong>, &#8211; heute eine der weltber\u00fchmtesten UNESCO-Welterbest\u00e4tten -, ist heute mehr denn je eine enorme Herausforderung sowohl hinsichtlich der Konservierung als auch der Erschlie\u00dfung des arch\u00e4ologischen Kulturerbes. Die damit verbundenen komplexen Fragen verlangen heute eine sehr innovative Herangehensweise und eine m\u00f6glichst umfassende und multidisziplin\u00e4re Gesamtsicht des Vorhabens.<br \/>Der Generaldirektor des Arch\u00e4ologieparks von Pompeji, <strong>Herr<\/strong> <strong>Prof. Dr. Massimo Osanna<\/strong>, stellt das &#8222;<strong>Gro\u00dfprojekt Pompeji<\/strong>&#8220; vor. Mit diesem breit angelegten Projekt soll der Stadt am Vesuv ein neues Image gegeben werden. Es begann schon 2012 mit Mitteln der Europ\u00e4ischen Union und des italienischen Staates und wird bis 2020 fortgef\u00fchrt. Die bisher erzielten Ergebnisse tragen wesentlich zum wachsenden Publikumserfolg bei (3,5 Millionen Besucher im Jahr 2017), auch dank der Wiederer\u00f6ffnung von 37 lange nicht zug\u00e4nglichen <em>Domus<\/em>, der erheblichen Ausweitung des st\u00e4dtischen Stra\u00dfennetzes, um einen Gro\u00dfteil des Gel\u00e4ndes begehbar zu machen, und zahlreicher spektakul\u00e4rer Funde bei den Ausgrabungen.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Massimo Osanna<\/strong> war seit M\u00e4rz 2014 oberster Denkmalpfleger der Vesuvregion und ist seit 2016 Generaldirektor des Parco Archeologico di Pompei. Davor war er Professor an mehreren italienischen und internationalen Universit\u00e4ten mit dem Schwerpunkt Klassische Arch\u00e4ologie S\u00fcditaliens.<\/p>\n<p>Die Konferenz ist auf Italienisch mit deutscher Simultan\u00fcbersetzung.<\/p>\n<p><strong>Anmeldung bis zum<\/strong> <strong>5. Oktober 2018<\/strong> per E-Mail an: <a href=\"mailto:eventi.berlino@esteri.it\"><a><a>eventi.berlino@esteri.it<\/a><br \/><\/a><\/a><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Italienische Botschaft, <\/strong>Tiergartenstr. 22, 10785 Berlin<br \/>Aufgrund der Sicherheitskontrollen bitten wir um zeitiges Erscheinen. Am Einlass ist ein amtlicher Lichtbildausweis vorzulegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eEs ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht h\u00e4tte. Ich wei\u00df nicht leicht etwas Interessanteres.\u201c So schrieb J.W. 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