﻿{"id":4423,"date":"2017-11-29T09:49:38","date_gmt":"2017-11-29T08:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/news\/dall_ambasciata\/2017\/11\/investing-in-italian-innovation-2\/"},"modified":"2017-11-29T09:49:38","modified_gmt":"2017-11-29T08:49:38","slug":"investing-in-italian-innovation-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2017\/11\/investing-in-italian-innovation-2\/","title":{"rendered":"Investing in Italian Innovation: Digital Solutions and the challenge of Industry 4.0 &#8211; Die Italienische Botschaft in Berlin hat das erste Deutsch-Italienische Innovations- und Investitionsforum veranstaltet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Italienische Botschaft in Berlin hat das erste Deutsch-Italienische Innovations- und Investitionsforum \u201eInvesting in Italian Innovation: Digital Solutions and the challenge of Industry 4.0\u201d veranstaltet. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit der Italienischen Agentur f\u00fcr Au\u00dfenhandel (ICE) und der Italienischen Handelskammer f\u00fcr Deutschland e.V. (ITKAM) organisiert.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2022 Italien ist das erste G7-Land und das zweitwichtigste in Europa, was die steuerliche Standortattraktivit\u00e4t digitaler Gesch\u00e4ftsmodelle angeht (Digital Tax Index 2017).<\/strong><br \/><strong>\u2022 2016 gab es in Italien 6.745 innovative Start-ups (+31 % gegen\u00fcber 2015) mit insgesamt 35.000 Besch\u00e4ftigten (+45 %). Das Wachstum setzte sich im Jahr 2017 fort und erreichte im Oktober 2017 einen H\u00f6chststand von 8.054 Unternehmensgr\u00fcndungen (+35,5 % in den letzten 18 Monaten).<\/strong><br \/><strong>\u2022 Im europ\u00e4ischen Vergleich steht Italien nach Deutschland an zweiter Stelle der innovativen Unternehmen mit mindestens zehn Besch\u00e4ftigten.<\/strong><br \/><strong>\u2022 2015 lag die Anzahl angemeldeter Patente in Italien (10.442) nur hinter Deutschland (16.000), die meisten Anmeldungen wurden im Bereich Mode (1.776) und Mobiliar (1.695) registriert.<\/strong><br \/><strong>\u2022 Der italienische Botschafter Pietro Benassi erl\u00e4utert: <em>\u201eDeutschland und Italien, die wichtigsten europ\u00e4ischen Produktionsl\u00e4nder, stehen heute im Mittelpunkt der digitalen Transformationsprozesse in Europa: mit dem Ziel, den \u00dcbergang von \u201eIndustrie 4.0\u201c zum \u201eUnternehmen 4.0\u201c zu vollziehen\u201c.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berlin, 29. November 2017 \u2212 Das erste Deutsch-Italienische Forum f\u00fcr Innovation und Investitionen \u201e<strong>Investing in Italian Innovation. Digital Solutions and the challenge of Industry 4.0\u201d<\/strong> hat in der Italienischen Botschaft in Berlin stattgefunden. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative der Italienischen Botschaft in Berlin, die die Veranstaltung ausgerichtet hat, der Italienischen Agentur f\u00fcr Au\u00dfenhandel (ICE) und der Italienischen Handelskammer f\u00fcr Deutschland e.V. (ITKAM). Mehr als 300 Teilnehmer, darunter Institutionen, Forschungsinstitute, Unternehmen und Investoren aus beiden L\u00e4ndern, trafen aufeinander. Zentrales Diskussionsthema war, wie digitale Transformationsprozesse zur St\u00e4rkung der Technologiepartnerschaften und Investitionen zwischen Italien und Deutschland beitragen k\u00f6nnen. Dies auch dank der lokalen Verbundenheit der regionalen Produktionsunternehmen und Unternehmensnetzwerke. An der Konferenz werden auch Vertreter von Regional- und Lokalregierungen sowie Wirtschaftsdelegationen aus Kampanien, Emilia Romagna, Toskana, Latium und Apulien \u2013 Regionen, die Partner der Veranstaltung sind \u2013 sowie aus der Lombardei, dem Piemont und Venetien teilnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gemeinsame Herausforderung Italiens und Deutschlands, die wichtigsten europ\u00e4ischen Produktionsl\u00e4nder, besteht nun darin, den Weg von Industrie 4.0 zu Unternehmen 4.0 zu beschreiten: Europaweit etabliert sich die digitale Wirtschaft als entscheidender Faktor auf horizontaler Ebene, der die Grenzen der Automatisierung und Mechanik \u00fcberschreitet, um andere Fertigungssektoren zu erreichen und zu integrieren. Foodtech, Design, Kreativwirtschaft, Finanzen, Elektromobilit\u00e4t und Smart Cities sind die Bereiche, die im Fokus der Breakout-Sessions stehen und dazu beitragen, die verschiedenen Produktionsketten miteinander zu vernetzen oder komplett neue entstehen zu lassen wie zum Beispiel zwischen Foodtech und Lifesciences, Digital Content und Design, Internet of Energy und Smart Mobility.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die digitale Transformation steht seit langem im Mittelpunkt der strategischen Partnerschaft zwischen dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem italienischen Pendant Confindustria im Rahmen des im Oktober 2016 unterzeichneten Wettbewerbsf\u00e4higkeitspaktes. Es wurden drei bilaterale Arbeitsgruppen zu den Themen Industrie 4.0, IKT-Kompetenzen und Unternehmergeist, interregionale Zusammenarbeit und Zukunft der Koh\u00e4sionspolitik eingerichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vincenzo Boccia, Pr\u00e4sident von Confindustria, bemerkt dazu: <em>\u201eEuropa muss sein Engagement f\u00fcr nachhaltiges Wachstum vereint verteidigen und sich auf eine moderne und innovative Industrie konzentrieren, die in der Lage ist, sich den globalen Herausforderungen und den gro\u00dfen internationalen Wettbewerbern zu stellen. Mit dem BDI arbeiten wir seit Jahren zusammen, um sowohl in Br\u00fcssel als auch in Rom und Berlin konkrete politische Vorschl\u00e4ge vorzulegen, die dazu beitragen, die europ\u00e4ische Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken, Investitionen anzuregen und neue und bessere Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen. Dies ist das Hauptziel von Treffen wie dem heutigen, die den Bozen-Prozess von Confindustria und BDI mit gleicher Entschlossenheit fortf\u00fchren\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Prof. Dieter Kempf, Pr\u00e4sident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), f\u00fcgt hinzu: <em>\u201eDie Digitalisierung der Industrie schreitet in schnellem, aber ungleichm\u00e4\u00dfigem Tempo voran. Eine intelligente nationale Politik in den Bereichen Infrastruktur und digitale Sicherheit und Schutz ist von entscheidender Bedeutung. Die Zukunft von Arbeitspl\u00e4tzen und Wachstum h\u00e4ngt von wettbewerbsf\u00e4higen Industrieunternehmen, hochqualifizierten Arbeitskr\u00e4ften und einem unterst\u00fctzenden \u00f6ffentlichen Sektor ab, die die Digitalisierung begr\u00fc\u00dfen und gleichzeitig ihre Risiken steuern\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Forum bietet au\u00dferdem die Gelegenheit, Italiens Plan f\u00fcr die Industrie 4.0 ein Jahr nach seiner Einf\u00fchrung vorzustellen. Bereits erzielte Ergebnisse sind beispiellos: + 9 % Bruttoanlageinvestitionen (80 Mrd. \u20ac) im ersten Halbjahr 2017 gegen\u00fcber dem ersten Halbjahr 2016; +11,6 % Investitionen in Maschinen und andere Ger\u00e4te, +10,7 % Investitionen in Elektro- und Elektronikger\u00e4te; +15 % Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation im verarbeitenden Gewerbe. Vier Jahre nach Inkrafttreten des italienischen Start-up-Acts best\u00e4tigt sich die italienische Legislation als einer der international fortschrittlichsten Gesetzgeber im Bereich Innovation: mit der neuen kostenlosen Online-Anmeldung von Neugr\u00fcndungen, mit dem \u201eItalia Startup Visa\u201c f\u00fcr nicht-italienische Unternehmer, mit den steuerlichen Anreizen f\u00fcr Kapitalbeteiligungen, mit den steuerlichen Vorteilen f\u00fcr Patentanmeldungen (Patent Box).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der italienische Botschafter in Deutschland, Pietro Benassi, sagt:<em> \u201eDeutschland und Italien, die wichtigsten europ\u00e4ischen Produktionsl\u00e4nder, stehen heute im Mittelpunkt der digitalen Transformationsprozesse auf unserem Kontinent, oft mit weltweiter F\u00fchrungsposition: Wir m\u00fcssen jetzt unsere Zusammenarbeit vertiefen, um den \u00dcbergang von ,Industrie 4.0\u2019 zu ,Unternehmen 4.0\u2019 zu vollenden\u201c.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"resource\/doc\/2017\/11\/programma_update_29_11_17.pdf\">CONFERENCE PROGRAM<\/a><br \/><a href=\"resource\/doc\/2017\/11\/the_italian_innovative_ecosystem_-_press_pack_29_11_17.pdf\">BACKGROUND DOCUMENT<\/a><br \/><a href=\"resource\/doc\/2017\/11\/company_profiles_final_agg._28.11.pdf\">COMPANIES\u2019 AND INSTITUTIONS\u2019 PROFILES<\/a><br \/><a href=\"resource\/doc\/2017\/11\/conference_participants_-_profiles.pdf\">SPEAKERS&#8216; BIOGRAPHIES<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Italienische Botschaft in Berlin hat das erste Deutsch-Italienische Innovations- und Investitionsforum \u201eInvesting in Italian Innovation: Digital Solutions and the challenge of Industry 4.0\u201d veranstaltet. 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