﻿{"id":5792,"date":"2023-05-10T14:36:46","date_gmt":"2023-05-10T12:36:46","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/?p=5792"},"modified":"2023-05-15T14:01:57","modified_gmt":"2023-05-15T12:01:57","slug":"grim-konferenz-research-an-engine-to-promote-growth-anlaesslich-des-sechsten-tages-der-italienischen-forschung-in-der-welt-09-05-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2023\/05\/grim-konferenz-research-an-engine-to-promote-growth-anlaesslich-des-sechsten-tages-der-italienischen-forschung-in-der-welt-09-05-2023\/","title":{"rendered":"#GRIM: Konferenz \u201eResearch: an Engine to Promote Growth\u201c anl\u00e4sslich des sechsten Tages der italienischen Forschung in der Welt (09.05.2023)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen des <strong>6. Tages der italienischen Forschung in der Welt<\/strong> fand in der Botschaft die Konferenz \u201e<strong>Research: an Engine to Promote Growth<\/strong>\u201c statt. F\u00fcnf Podiumsg\u00e4ste, darunter vier bedeutende Vertreterinnen und Vertreter der italienischen Wissenschaftsgemeinschaft in Deutschland, teilen Ihre pers\u00f6nlichen Erfahrungen mit dem Publikum und verfolgen dabei das strategische Ziel, die wissenschaftliche Forschung als Motor f\u00fcr wirtschaftliches und soziales Wachstum zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gespr\u00e4chspartnern geh\u00f6ren: <strong>Dr. Sakura Pascarelli<\/strong>, wissenschaftliche Direktorin bei European XFEL in Hamburg und Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der Stanford Synchrotron Radiation Lightsource; Roberto Tamai, Projektleiter des Extremely Large Telescope der ESO; <strong>Dr. Elisa Araldi<\/strong>, Forscherin an der Universit\u00e4t Parma und Leiterin eines interdisziplin\u00e4ren Projekts zu Cholesterin, das Genomik, Physiologie und Datenwissenschaft verkn\u00fcpft; <strong>Prof. Dr. Emilio Zagheni<\/strong>, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor des Max-Planck-Instituts f\u00fcr demografische Forschung (MPIDR) und Affiliate Associate Professor of Sociology an der University of Washington. Auch teilnehmen an der Diskussion wird <strong>Prof. Dr. J\u00fcrgen Mlynek<\/strong>, Professor f\u00fcr Experimentalphysik an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin und Vorsitzender des Stiftungsrats der Falling Walls Foundation. Die Gespr\u00e4chsrunde wurde von <strong>Prof. Dr. Chiara Franceschini<\/strong>, Professorin f\u00fcr Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t in M\u00fcnchen, moderiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland hat ein herausragendes Niveau erreicht. Es bestehen \u00fcber 750 Einzelabkommen zwischen italienischen und deutschen Universit\u00e4ten und immer mehr italienische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in den verschiedenen deutschen Forschungseinrichtungen t\u00e4tig. Derzeit arbeiten \u00fcber 3800 Forschende an Universit\u00e4ten und 1100 in Forschungseinrichtungen, viele in Spitzenpositionen, darunter fast 300 Professorinnen und Professoren an Universit\u00e4ten. Unter den Herkunftsl\u00e4ndern von ausl\u00e4ndischen Studentinnen und Studenten liegt Italien mit \u00fcber 9000 Studierenden an sechster Stelle. Zu den gr\u00f6\u00dften multilateralen Projekten mit italienischer Beteiligung, die in Deutschland angesiedelt sind, geh\u00f6ren die ESA (Europ\u00e4ische Weltraumorganisation), die ESO (Europ\u00e4ische S\u00fcdsternwarte in M\u00fcnchen), das Europ\u00e4ische Laboratorium f\u00fcr Molekularbiologie (EBML) mit Standorten in Heidelberg und Rom, der European XFEL (European X-Ray Free-Electron Laser Facility) in Hamburg und die Standorte des Europ\u00e4ischen Zentrums f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) in Bonn und Bologna. Erw\u00e4hnenswert ist auch das F\u00f6rderprogramm Horizon 2020, bei dem Deutschland der erste Partner Italiens war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um diese engen Beziehungen weiter zu festigen, wurde im Oktober letzten Jahres unter der Schirmherrschaft der Italienischen Botschaft der Verein \u201e<a href=\"https:\/\/sign-network.eu\/\">SIGN \u2013 Scienziati Italiani in Germania Network<\/a>\u201c (Netzwerk italienischer WissenschaftlerInnen in Deutschland) gegr\u00fcndet. Ziel des Vereins ist es unter anderem, den Transfer von in Deutschland entwickelten Erfahrungen und Praktiken in das italienische Wissenschaftssystem zu erleichtern und so einen &#8222;Brain Re-Gain&#8220; zugunsten des Standortes Italien anzuregen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr <strong>Botschafter Varricchio<\/strong> \u201eist dies ein besonders geeigneter Zeitpunkt, um die Rolle der Wissenschaft in Europa neu zu beleben\u201c. Auch aus diesem Grund hat Italien beschlossen, im Rahmen des Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) 6,9 Milliarden Euro f\u00fcr die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung bereitzustellen. In diesem Zusammenhang \u00e4u\u00dferte der Botschafter die Hoffnung, dass die Zahl der Forschenden aus Deutschland, die sich f\u00fcr eine wissenschaftliche T\u00e4tigkeit in Italien entscheiden, wieder deutlich ansteigen werde, wie dies bereits vor der Pandemie der Fall war. Dieses Ph\u00e4nomen ist Teil eines \u00fcbergreifenden europ\u00e4ischen Trends zur Koordinierung in bestimmten strategischen Bereichen.\u00a0 \u201eNur so k\u00f6nnen wir den Herausforderungen des globalen Wettbewerbs erfolgreich begegnen und kostspielige \u00dcberschneidungen vermeiden, die wir uns nicht mehr leisten k\u00f6nnen\u201c, so <strong>Botschafter Varricchio<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Rahmen des 6. Tages der italienischen Forschung in der Welt fand in der Botschaft die Konferenz \u201eResearch: an Engine to Promote Growth\u201c statt. 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