﻿{"id":5920,"date":"2023-06-08T10:43:26","date_gmt":"2023-06-08T08:43:26","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/?p=5920"},"modified":"2023-07-06T14:12:24","modified_gmt":"2023-07-06T12:12:24","slug":"die-arena-di-verona-in-der-italienischen-botschaft-eine-kristallene-aida-eroeffnet-das-100-festival-06-06-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2023\/06\/die-arena-di-verona-in-der-italienischen-botschaft-eine-kristallene-aida-eroeffnet-das-100-festival-06-06-2023\/","title":{"rendered":"Die Arena di Verona in der Italienischen Botschaft: Eine &#8218;kristallene&#8216; Aida er\u00f6ffnet das 100. Festival (06.06.2023)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die neue Inszenierung von <strong>Giuseppe Verdis <em>Aida<\/em><\/strong>, mit der das <strong>100. Arena di Verona Opera Festival<\/strong> er\u00f6ffnet wird, blickt in die Zukunft, steht aber auch im Dialog mit der Vergangenheit. Transparente Pyramiden und Lichtarchitekturen f\u00fcgen sich in die R\u00e4ume des r\u00f6mischen Amphitheaters ein und lassen eine nicht nur technische, sondern auch vertraute und wiedererkennbare Aida erblicken. Die Regie liegt in den H\u00e4nden des vielseitigen K\u00fcnstlers <strong>Stefano Poda<\/strong>, der sein Arena-Deb\u00fct gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die &#8222;Premiere&#8220; von Verdis Meisterwerk, dem Aush\u00e4ngeschild der Arena seit der Gr\u00fcndung des Festivals, findet am Freitag, dem 16. Juni um 21 Uhr statt und wird au\u00dferdem <strong>weltweit live von Rai Cultura auf Rai1 <\/strong>\u00fcbertragen. In der Hauptrolle ist <strong>Anna Netrebko<\/strong> zu sehen, die von dem Tenor <strong>Yusif Eyvazov<\/strong> in der Rolle des Radam\u00e8s begleitet wird. Neben ihnen sind <strong>Olesya Petrova<\/strong> als Amneris, <strong>Roman Burdenko<\/strong> als Amonasro und <strong>Michele Pertusi<\/strong> als Ramfis zu sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Neuinszenierung wurde am heutigen Dienstag, dem 6. Juni, in der Italienischen Botschaft vor einem Publikum aus italienischen und deutschen Journalisten und Opernfreunden in Anwesenheit von Botschafter Armando Varricchio, der Intendantin Cecilia Gasdia und dem stellvertretenden k\u00fcnstlerischen Leiter der Fondazione Arena di Verona, Stefano Trespidi, sowie dem Regisseur Stefano Poda eindrucksvoll pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entscheidung f\u00fcr Berlin und einen so prestigetr\u00e4chtigen Ort wie die Italienische Botschaft erfolgte nicht zuf\u00e4llig: Denn der gr\u00f6\u00dfte Teil des internationalen Publikums des Arena-Festivals stammt aus Deutschland. &#8222;Dieses kultivierte Publikum ist an ein Musikangebot gew\u00f6hnt, das in Bezug auf Vielfalt, Reichhaltigkeit des Angebots und Qualit\u00e4t der Interpreten weltweit seinesgleichen sucht&#8220;, so <strong>Botschafter Varricchio<\/strong>. &#8222;Auch dank der Oper hat es eine besondere Bindung zu Italien und seinen Regionen entwickelt&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu seiner Auff\u00fchrung, bei der er f\u00fcr Regie, B\u00fchnenbild, Kost\u00fcme, Beleuchtung und Choreografie verantwortlich ist, erkl\u00e4rt Poda: \u00a0\u201eDas Publikum sieht sich einer gro\u00dfen Installation gegen\u00fcber: Das Moderne ist kein Blick auf die Gegenwart, sondern ein Sprung in die Zukunft. Das Erbe des alten \u00c4gyptens wird zum Erbe von Verdis Genie, das sich in einen vollkommen italienischen Schatz verwandelt, der in einer weltlichen Kathedrale repr\u00e4sentiert wird, einem heiligen und tausendj\u00e4hrigen Ort, der bereit ist, die besten Energien Italiens zu versammeln&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es kann nur die am meisten gespielte und vom Publikum, das aus der ganzen Welt nach Verona kommt, geliebte Oper sein, die die Ausgabe Nr. 100 er\u00f6ffnet. Podas poetische Vision wird eine h\u00f6chst innovative Aida im Vergleich zur traditionellen Inszenierung im Amphitheater von Verona darstellen. &#8222;Die B\u00fchne wird ein kleines Universum voller tausend Erfahrungen sein&#8220;, kommentiert der Regisseur, &#8222;sie wird technologisch, dynamisch, sich ver\u00e4ndernd, \u00fcberraschend sein&#8230; aber gleichzeitig besteht der Ehrgeiz darin, eine erkennbare, vertraute, menschliche Reise zu entwickeln: eine dantische Reise, von einer Welt im Konflikt zu einer intimen Geschichte. Die Verkn\u00fcpfung dieser beiden Extreme, dem Grandiosen auf der einen und dem Innenleben auf der anderen Seite, stellt die gro\u00dfe Herausforderung bei einem Werk wie der Aida dar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verdis Titel wird eine doppelte Premiere erleben. Am Samstag, den 17. Juni um 21.15 Uhr, stehen weitere gro\u00dfe Stimmen im Rampenlicht: Neben Yusif Eyvazov und Michele Pertusi, die auch in dieser Auff\u00fchrung wieder auf der B\u00fchne stehen werden, spielen Maria Jos\u00e9 Siri die Rolle der \u00e4thiopischen Prinzessin, Anita Rachvelishvili die Amneris und Amartuvshin Enkhbat den Amonasro.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In bester Arena-Tradition treten auch bei dieser Aida bei jedem der 13 Termine, die bis zum 8. September stattfinden, Stars der internationalen Szene auf. Zu ihnen geh\u00f6ren <strong>Gregory Kunde, Ekaterina Semenchuk, Ludovic T\u00e9zier, Anna Pirozzi und Elena Stikhina<\/strong>. Am Pult wechseln sich die Dirigenten <strong>Marco Armiliato<\/strong>, der auch an den beiden &#8222;Premieren&#8220; beteiligt ist, und <strong>Daniel Oren<\/strong> ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr als 300 Gesichter &#8211; Solisten, Chor, T\u00e4nzer und Mimen &#8211; werden auf der B\u00fchne die kriegerische Welt von <em>Aida<\/em> darstellen. Sie tragen Kleider, die von Paco Rabanne und Capucci inspiriert sind, und Helme, die wie die Werke von Damien Hirst gl\u00e4nzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;<em>Dies ist der kr\u00f6nende Abschluss einer langen Arbeit <\/em>&#8222;, schlie\u00dft <strong>Cecilia Gasdia<\/strong>, Superintendentin und k\u00fcnstlerische Leiterin der Stiftung Arena,<em> &#8222;nach den Anstrengungen der Reorganisation und der zweij\u00e4hrigen Pandemie<\/em>. Ein Erfolg, der allen Mitarbeitern der Stiftung, dem Lenkungsausschuss, den Institutionen und den vereinten Kr\u00e4ften der M\u00e4zene der 67 S\u00e4ulen f\u00fcr die Arena di Verona, einem Projekt im dritten Jahr, den Partnern und Sponsoren zu verdanken ist. Ihnen geb\u00fchrt unser ganzer Dank.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es wird die <em>Aida<\/em> sein, die man in der Arena di Verona nicht erwartet&#8220;, erkl\u00e4rt <strong>Stefano Trespidi<\/strong>, stellvertretender k\u00fcnstlerischer Leiter, &#8222;eine Auff\u00fchrung, die eine Verflechtung von K\u00fcnsten und Stilen auf die B\u00fchne bringt, wie man sie im Amphitheater noch nie gesehen hat, ein Ort, an dem mit neuen und anderen L\u00f6sungen experimentiert werden kann, ja muss. Aber diese L\u00f6sungen werden mit Respekt f\u00fcr das Amphitheater, den Text und die Musik geschaffen: Stefano Poda erz\u00e4hlt eine menschliche Geschichte, die gem\u00e4\u00df dem Libretto die Konflikte des Krieges, der Macht, der Eifersucht durchl\u00e4uft und mit allen Anregungen seiner Kunst und allen Kr\u00e4ften der Stiftung, die fest an dieses Projekt geglaubt hat, zum Frieden gelangt&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das 100. Arena di Verona Festival 2023, das unter der doppelten Schirmherrschaft des Kulturministeriums und der Region Venetien stehen, l\u00e4uft noch bis zum <u>9. September<\/u> mit acht Operntiteln, vier Galaabenden und einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Konzert.<\/p>\n<p>&gt; <strong><a href=\"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/it\/galleria-immagini\/larena-di-verona-in-ambasciata\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FOTOGALLERY<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die neue Inszenierung von Giuseppe Verdis Aida, mit der das 100. Arena di Verona Opera Festival er\u00f6ffnet wird, blickt in die Zukunft, steht aber auch im Dialog mit der Vergangenheit. 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