﻿{"id":6798,"date":"2023-10-12T10:46:51","date_gmt":"2023-10-12T08:46:51","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/?p=6798"},"modified":"2023-10-12T12:00:21","modified_gmt":"2023-10-12T10:00:21","slug":"ausbau-der-wissenschaftlich-technischen-zusammenarbeit-zwischen-italien-und-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/news\/dall_ambasciata\/2023\/10\/ausbau-der-wissenschaftlich-technischen-zusammenarbeit-zwischen-italien-und-deutschland\/","title":{"rendered":"Ausbau der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die italienische Botschaft in Berlin arbeitet an einem intensiven <strong>Programm f\u00fcr die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit mit Deutschland.<\/strong> So wird in den kommenden Monaten in Kooperation mit deutschen Institutionen eine Reihe von Initiativen zur Erforschung von <strong>gr\u00fcnem Wasserstoff, zu Kernfusion, Gravitationswellen<\/strong> (auch im Zusammenhang mit dem <strong>Einstein-Teleskop<\/strong>) und <strong>Weltraumforschung<\/strong> umgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie wissenschaftliche und technologische Kooperation\u201c, so Botschafter Varricchio, \u201ebildet eine S\u00e4ule der bilateralen Zusammenarbeit mit Deutschland, um die immer dr\u00e4ngenderen und komplexeren globalen Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen. In dieser Hinsicht ist die Ma\u00dfnahme einer gemeinsamen Ausschreibung zu gr\u00fcnem Wasserstoff von besonderer Bedeutung. Denn sie bietet konkrete Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Forschung und st\u00e4rkt die Synergien zwischen italienischen Akteuren und deutschen Partnern.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am <strong>11. und 12. Oktober<\/strong> findet ein von der Botschaft und dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) organisierter <strong>Workshop zum Thema Erzeugung, Transport und Nutzung von gr\u00fcnem Wasserstoff<\/strong> statt, an dem italienische und deutsche Vertreter\/-innen aus Wissenschaft und Industrie teilnehmen. Zur Er\u00f6ffnung werden sich <strong>die Ministerin f\u00fcr Hochschulen und Forschung, Anna Maria Bernini,<\/strong> und die <strong>Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger<\/strong>, per Videobotschaft an das Publikum wenden. Der Workshop ist darauf ausgerichtet, die wichtigsten akademischen und industriellen Forschungsthemen herauszuarbeiten. Diese werden dann Gegenstand einer <strong>gemeinsamen deutsch-italienischen Ausschreibung zum Thema gr\u00fcner Wasserstoff<\/strong> sein. Ziel ist dabei die Finanzierung gro\u00dfer bilateraler Projekte der angewandten Forschung mit dreij\u00e4hriger Laufzeit, gern auch mit Beteiligung der Industrie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An selbigen Tagen (<strong>11.-12. Oktober<\/strong>) findet in der Botschaft die <strong>Versammlung des Vereins SIGN<\/strong> (Scienziati Italiani in Germania Network), ein Jahr nach seiner Gr\u00fcndung, statt. SIGN wurde auf Initiative von Botschafter Varricchio gegr\u00fcndet, um die Forschung italienischer Wissenschaftler\/-innen im Land zu unterst\u00fctzen und die zahlreichen herausragenden Leistungen in diesem Bereich zu f\u00f6rdern. SIGN soll auch als Denkfabrik dienen, um den Transfer von in Deutschland entwickelten Praktiken und Erfahrungen in das italienische Wissenschaftssystem zu erleichtern und so einen &#8218;Brain-Re-Gain&#8220; zugunsten des Standortes Italien anzuregen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am <strong>23. Oktober<\/strong> wird in der Botschaft auch der <strong>doppelte Jahrestag der Gr\u00fcndung des CNR und der Max-Planck-Gesellschaft<\/strong> gefeiert, die sei <strong>100. bzw. 75.<\/strong> Jahren bestehen. Dabei werden die Pr\u00e4sidentin bzw. der Pr\u00e4sident der beiden Forschungseinrichtungen,<strong> Prof. Maria Chiara Carrozza und Prof. Patrick Cramer<\/strong>, anwesend sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber hinaus ist die <strong>Berlin Science Week<\/strong> auch Schauplatz zweier Veranstaltungen von gro\u00dfer wissenschaftlicher Bedeutung. Die erste am <strong>3. November<\/strong> im Museum f\u00fcr Naturwissenschaften bietet Gelegenheit, den aktuellen Stand auf dem Gebiet der <strong>Kernfusion mit magnetischem Einschluss<\/strong> sowie die deutschen und italienischen Beitr\u00e4ge auf nationaler und internationaler Ebene zu pr\u00e4sentieren. Zu den Rednern geh\u00f6ren der <strong>Generaldirektor des ITER-Projekts (International Thermonuclear Experimental Reactor), Pietro Barbaschi,<\/strong> und <strong>der Forscher f\u00fcr Plasmaphysik am Max-Planck-Institut, Hartmund Zohm. <\/strong>\u00a0Am <strong>9. November<\/strong> ist in der Botschaft in Anwesenheit der <strong>Pr\u00e4sidenten des Nationalen Instituts f\u00fcr Kernphysik (INFN) und des Nationalen Instituts f\u00fcr Astrophysik (INAF)<\/strong> eine zweite Veranstaltung geplant, die sich mit der Erforschung von <strong>Gravitationswellen<\/strong> besch\u00e4ftigt. Diese bietet einen geeigneten Rahmen, um Italiens <strong>Kandidatur als Standort f\u00fcr das Einstein-Teleskop<\/strong>, das weltweit f\u00fchrende Instrument zur Erforschung dieser astrophysikalischen Ph\u00e4nomene, vorzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abschlie\u00dfend wird der Nationale Tag der Raumfahrt am <strong>28. November<\/strong> mit einem Seminar in der Botschaft gefeiert, bei dem unter anderem die Erfolge junger italienischer und deutscher Studierender bei internationalen Wettbewerben zum Bau der <strong>Kleinsatelliten CANSat und CUBESat<\/strong> vorgestellt werden. Dabei wird auch der Astronaut Roberto Vittori das Wort ergreifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich sei daran erinnert, dass in diesem Jahr <strong>zwei Ausschreibungen<\/strong> ver\u00f6ffentlicht wurden. Die erste Ausschreibung f\u00fcr <strong>&#8222;Gemeinsame Forschungsprojekte f\u00fcr die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland im Zweijahreszeitraum 2023-2025&#8220;<\/strong> endete am 8. September mit der Einreichung von etwa vierzig Projekten, die zurzeit bewertet werden. Dies unterstreicht das gro\u00dfe Interesse der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Die zweite Ausschreibung zur <a href=\"https:\/\/www.esteri.it\/it\/trasparenza_comunicazioni_legali\/bandi-gara-contratti\/atti-amministrazioni-aggiudicatrici\/avvisi-bandi-ed-inviti\/italia-germania-bando-per-il-finanziamento-della-mobilita-in-germania-di-start-up-italiane\/#_blank\"><strong>&#8218;Finanzierung der Mobilit\u00e4t italienischer Start-ups in Deutschland<\/strong><\/a>&#8218;, die innovative italienische Start-ups im Inkubations- und Beschleunigungsprozess in Deutschland unterst\u00fctzen soll, l\u00e4uft derzeit noch und endet am 12. Oktober.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland <a href=\"https:\/\/ambberlino.esteri.it\/de\/italia-e-germania\/diplomazia-scientifica\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>HIER<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die italienische Botschaft in Berlin arbeitet an einem intensiven Programm f\u00fcr die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit mit Deutschland. 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