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“Quantum beyond earth: securing communication from space” – Veranstaltung in der Botschaft anlässlich des 5. Nationalen Tags der Raumfahrt (08.12.2025)

Panelists

Anlässlich des 5. Nationalen Tags der Raumfahrt fand in der Botschaft die Veranstaltung „Quantum Beyond Earth: Securing Communication from Space“ statt. Führende italienische und deutsche Experten von Universitäten, Raumfahrtagenturen und der Industrie trafen zusammen, um über die Lage und die zukünftigen Grenzen der Quantenkommunikation im Weltall zu sprechen.

Zahlreiche Gäste aus Institutionen, Hochschulen und der Industrie nahmen an dieser Veranstaltung teil, die einen deutsch-italienischen Austausch über einen Sektor von strategischer Bedeutung für Europa ermöglichte.

„In der Raumfahrt hat Italien viele bemerkenswerte Leistungen erbracht und ist international zu einem führenden Akteur geworden, wie der erfolgreiche Start der Vega-C-Trägerrakete in der vergangenen Woche belegt, die eine Nutzlast des südkoreanischen Instituts für Luft- und Raumfahrtforschung in die Umlaufbahn brachte. Die industrielle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien im Raumfahrtsektor kann zu einer neuen Phase der wirtschaftlichen Integration zwischen beiden Ländern führen“, so Botschafter Bucci in seiner Eröffnungsrede.

Als Keynote-Redner konnte man folgende Mitglieder der italienischen, deutschen und der europäischen Raumfahrtagentur gewinnen: Giancarlo Varacalli, Head of Telecommunications and Navigation Office der italienischen Raumfahrtagentur ASI; Björn Gütlich, Abteilungsleiter Satellitenkommunikation bei der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR; und Harald Hauschildt, Head of the Strategic Programme Line on Optical and Quantum Communication bei der ESA.

Es folgte eine Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus Hochschulen und führenden Unternehmen der Branche in Italien und Deutschland: Martina Ottavi (Thales Alenia Space); Stephan Roemer (OHB); Roberto Scotto di Vettimo (ELT Group); Giuseppe Vallone (Universität Padua und CTO von ThinkQuantum) sowie Harald Weinfurter (LMU München – Max-Planck-Institut für Quantenoptik). Gemeinsam erörterten die Podiumsteilnehmer die Frage, wie quantenbasierte Schlüsselverteilung, Satellitennetze und europäische Zusammenarbeit die Resilienz der Kommunikationsinfrastruktur der Zukunft stärken können.