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Tag des Gedenkens – Teilnahme von Minister Tajani und des Netzes der diplomatischen Vertretungen an den Gedenkfeierlichkeiten

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Außenminister Antonio Tajani nimmt heute an den Feierlichkeiten zum Tag der Gedenkens an die Opfer der Foibe teil, bei dem auch die Solidarität mit den Vertriebenen aus Istrien, Fiume und Dalmatien sowie mit unserer nationalen Gemeinschaft in Slowenien und Kroatien im Vordergrund stehen. Die Gedenkfeier in der Abgeordnetenkammer findet in Anwesenheit des Präsidenten der Republik statt.

Seit der Unterzeichnung des Friedensvertrags, der den Verlust der Gebiete an der östlichen Adria besiegelte, sind 79 Jahre vergangen. Am 10. Februar, dem Tag der Vertragsunterzeichnung, erinnern wir an die Tragödie der Italiener und aller Opfer der Foibe, an die Vertreibung der Menschen aus ihrer Heimat in Istrien, Fiume und Dalmatien nach dem Zweiten Weltkrieg und an die komplexe Situation an der Ostgrenze.

„Ausgehend von ihrem Opfer müssen wir einen Weg des Friedens beschreiten. Europa hat Länder vereint, die jahrzehntelang und jahrhundertelang Krieg gegeneinander geführt haben. Europa ist das positive Ergebnis, das wir geschaffen haben. Wir müssen dafür sorgen, dass dieser Weg auch auf dem Balkan weitergeht“, betonte Minister Tajani in einer Videobotschaft anlässlich des Jahrestages. „In diesem Jahr gedenken wir der vielen Kinder, die während der ethnischen Säuberungen getötet wurden. Zusammen mit ihnen gedenken wir auch der Kinder, die noch immer Opfer von Kriegen sind: in Gaza wie im Sudan, in der Ukraine und in vielen anderen Teilen der Welt, wo Menschen getötet werden, die keine Schuld trifft“, fuhr Tajani in seiner Videobotschaft fort.

Die diesjährige zeitliche Überschneidung mit den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina als ein Symbol für Frieden und Zusammenleben, verleiht dem Tag des Gedenkens einen besonderen Wert und eine tiefe Bedeutung. In diesem Sinne gebührt den Athleten, die aus Istrien, Rijeka und Dalmatien kommen und Italien bei hochrangigen Sportwettkämpfen vertreten haben, besondere Anerkennung, denn sie haben großartige Ergebnisse erzielt und auf die beste Weise ihre Liebe zum eigenen Land bewiesen.

Die diplomatischen Vertretungen und Konsulate Italiens schließen sich den Initiativen der Vertriebenen-Verbände weltweit an, um die Nähe der Institutionen zu denen spürbar zu machen, die ihr Zuhause verlassen mussten und sich ein neues Leben – auch fern von Italien – aufgebaut haben,

Anlässlich dieses Jahrestages wird heute die Aufschrift „Io Ricordo” den Palazzo della Farnesina beleuchten.