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Die Italienische MInisterin für Menschen mit Behinderungen: Eeröffnung der Ausstellung über die Solfagnano-Charta in Berlin (13.05.2026)

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Heute wurde in der Italienischen Botschaft in Berlin die Wanderausstellung „Inclusion and Disability: The Solfagnano Charter – ‚Nothing about us, without us‘“ eröffnet. Ausgangspunkt hierfür war das von der Ministerin für Menschen mit Behinderungen, Alessandra Locatelli, auf den Weg gebrachte Abschlussdokument des ersten G7-Gipfels zu Inklusion und Behinderung im Jahr 2024.

Das Ausstellungsprojekt wird im Laufe des Jahres in allen G7-Ländern zu sehen sein und soll die Umsetzung der eingegangenen Verpflichtungen anhand von Tafeln veranschaulichen, auf denen die acht Prioritäten der Charta mit von Jugendlichen gestalteten Comics und Sätzen abgebildet sind. Die Ausstellung mit ihren einfachen und leicht lesbaren Texten ist über QR-Codes auch für Menschen mit Sehbehinderungen zugänglich.

„Nach Genf, London und Paris“, so die Ministerin, „kommt die Ausstellung nun nach Berlin. Ausgehend von den Grundsätzen und den acht Prioritäten der Solfagnano-Charta soll sie auch hier das Bewusstsein aller für die Themen Inklusion und Wertschätzung jedes Einzelnen schärfen. Ich danke dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales für seine Mitwirkung und Unterstützung für dieses Projekt, das nicht nur ein Symbol ist, sondern ein Zeichen dafür, wie wertvoll und nachhaltig die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern ist. Mit dieser Ausstellung vermitteln wir eine klare Botschaft: Wir müssen beginnen, einen neuen Blickwinkel einzunehmen, der in jedem Menschen Fähigkeiten, Talente und Potenziale erkennt, ohne an Grenzen Halt zu machen. Gemeinsam können wir Gemeinschaften mit einem besseren Zusammenhalt und stärkere Länder aufbauen, ohne jemanden zurückzulassen.“

Im Zuge der Eröffnung, an welcher der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, teilnahm, fand die Podiumsdiskussion „Nichts über uns ohne uns: Förderung von Inklusion und Rechten“ statt.

„Ich danke der Italienischen Botschaft in Berlin für die Organisation dieses wichtigen Austauschs und den Vertretern der teilnehmenden Verbände“, schloss Ministerin Locatelli.