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Italienische Vereine in Berlin zu Gast in der Botschaft (17.06.2026)

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Die Italienische Botschaft in Berlin hat ihre Türen für die in der deutschen Hauptstadt aktiven italienischen Vereine geöffnet. Bei der Begrüßung der Anwesenden bezeichnete Botschafter Fabrizio Bucci die vertretenen Vereine als „einen Reichtum für alle: für die Gemeinschaft, die uns aufnimmt, für unsere Landsleute und auch für die Botschaft“.

Gerade das Vereinswesen spiegelt die Lebendigkeit und Vielfalt der italienischen Gemeinschaft wider. Denn neben schon länger bestehenden Vereinen, die sich mit den sozialen Fragen des Alltags von Menschen befassen, die sich für einen Umzug nach Deutschland entscheiden – wie beispielsweise die „Patronati“ als Arbeitsberatungsstellen –, sind in den letzten Jahren Organisationen zur Förderung der italienischen Kultur und Sprache, zum Schutz der Rechte von Frauen und Menschen mit Behinderungen, zur Bekämpfung von Mafia-Aktivitäten und zur Bewahrung der historischen Erinnerung hinzugekommen. Diese Entwicklung spiegelt das Wachstum der italienischen Gemeinschaft in der deutschen Hauptstadt wider. Wie Botschafter Bucci betonte, sind all diese Vereine „Ausdruck einer gut integrierten und fest verwurzelten Gemeinschaft, die im Laufe der Jahre stark gewachsen ist und sich verändert hat“.

Durch diese Veranstaltung soll die Botschaft ein Ort werden, an dem gemeinsame Strategien und Projekte erarbeitet werden können: Auf diese Weise wird das diplomatische Gebäude tatsächlich zu einer „Casa Italia“. Hier können sich Vereine, die sich in ihrer Geschichte und ihren Interessen unterscheiden und sogar verschiedene Generationen repräsentieren, austauschen und gemeinsame Projekte erarbeiten, wobei jeder seiner Rolle und seinen Kompetenzen entsprechend handelt. Die Möglichkeit, diese Vereine miteinander zu vernetzen und ihnen eine Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion zu bieten, konkretisiert die Arbeit der Botschaft zur Unterstützung der wachsenden italienischen Gemeinschaft in Berlin.

Nach dem Gespräch hatten die Gäste die Möglichkeit, an einer Führung durch das Gebäude und insbesondere durch die derzeit ausgestellten Werke zeitgenössischer Kunst teilzunehmen. Auch in diesem Fall geht es darum, die Türen der Botschaft zu öffnen. Immer mehr soll sie so zu einem Ort werden, an dem man sich wirklich zu Hause fühlt. Daher rührt auch die Entscheidung, jeden Samstag allen Interessierten die Gelegenheit zu bieten, das historische Gebäude und die zeitgenössischen Kunstwerke zu bewundern.

An der Veranstaltung am 17. nahm auch eine aus Rom angereiste Delegation der Vereinigung „La ruota internazionale“ teil. Diese existiert seit 1999 und setzt sich für verschiedene internationale Solidaritätsprojekte, speziell zur Förderung von Bildung und des Trinkwasserzugangs, ein.