Der Minister der Verteidigung Guido Crosetto und der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Internationale Zusammenarbeit, Antonio Tajani, haben anlässlich des „2+2”-Treffens der Außen- und Verteidigungsminister ihre deutschen Amtskollegen Johann Wadephul und Boris Pistorius getroffen.
Dabei tauschten sie sich umfassend über die Sicherheit des Kontinents, einschließlich der Arktis, sowie über die Stärkung der europäischen Säule der NATO aus und unterstrichen so die Stabilität der deutsch-italienischen Beziehungen auch im Verteidigungsbereich.
Die entschlossene Unterstützung für die Ukraine wurde bekräftigt: Das heutige erste Treffen zwischen den USA, Russland und der Ukraine ist ein ermutigendes Zeichen, aber es muss sichergestellt werden, dass die Stimme Europas weiterhin Gehör findet.
Im Hinblick auf den Nahen Osten wurde vereinbart, das gemeinsame Engagement für den Wiederaufbau und die humanitäre Hilfe in Gaza sowie für die Sicherheit der gesamten Nahostregion, von Syrien über den Libanon bis zum Iran, zu verstärken.
Italien und Deutschland sind sich auch einig, dass die Integration des Balkans in die europäische Familie dringend abgeschlossen werden muss, um die Stabilität des gesamten Kontinents zu gewährleisten. Dieses Engagement nimmt in der Teilnahme an den NATO-Missionen KFOR und EUFOR ALTHEA, deren Kommando Italien gerade übernommen hat, konkret Gestalt an.