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Die 8. Ausgabe der Woche der italienischen Küche in der Welt ist auch in Deutschland mit einem reichhaltigen Programm an Initiativen gestartet (13.-19.11.2023)

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Im Rahmen der 8. Woche der italienischen Küche in der Welt wird der Botschafter Armando Varricchio am 17. November in der Botschaft ein Treffen mit dem Michelin-Stern-Koch Simone Breda vom Restaurant Sedicesimo Secolo und einem der bekanntesten Gesichter der italienischen Patisserie, Maestro Iginio Massari, ausrichten.

Das Treffen wird von der Fernsehmoderatorin Stefania Lettini geleitet und bietet Gelegenheit, über Themen wie den Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden und den entsprechenden Beitrag der Mittelmeerdiät zu diskutieren.

Nach einer Debatte mit den Gästen des Abends über das Motto der Reihe ‚Zu Tisch mit der italienischen Küche: Wohlbefinden mit Genuss‚ folgt ein vom Chefkoch zubereitetes gesetztes Dinner sowie eine Verkostung des Hefegebäcks von Iginio Massari. An der Veranstaltung nehmen italienische und deutsche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft und Medien teil.

Darüber hinaus wird die Veranstaltung Gelegenheit bieten, in Deutschland für die Aufnahme der italienischen Küche in die Repräsentative Liste des immateriellen UNESCO-Kulturerbes der Menschheit zu werben. Das Ministerium für Landwirtschaft, Nahrungsmittelsouveränität und Forstwirtschaft sowie das Ministerium für Kultur haben am 23. März diese Kandidatur vorgestellt, die mehr sein soll als nur eine Anerkennung für die kulinarische Kunst in unserem Land. Sie ist vielmehr ein Instrument zum Schutz der Tradition und zur – auch wirtschaftlichen – Förderung Italiens im Ausland.

Die italienische Küche beschränkt sich in der Tat nicht auf eine einfache Rezeptsammlung, sondern besteht aus einer Reihe von gesellschaftlichen Praktiken, Traditionen und Gesten, die bewirken, dass die Zubereitung und der Verzehr einer Mahlzeit als ein Moment des Austauschs und der Begegnung betrachtet werden. Es handelt sich um das kollektive Ritual eines Volkes, das Essen als kulturelles, identitätsstiftendes Merkmal begreift. Die italienische Küche steht auch für den Schutz der Artenvielfalt und basiert darauf, nichts zu verschwenden, übrig gebliebene Lebensmittel wiederzuverwenden und saisonale Produkte aus verschiedenen Gegenden zu nutzen.

Während des Abends, an dem auch der Vorsitzende der Bilateralen Deutsch-Italienischen Freundschaftsgruppe der Interparlamentarischen Union, Giangiacomo Calovini, teilnimmt, wird Chefkoch Breda und Maestro Massari eine Urkunde mit einer Reproduktion des Kandidatur-Logos als Anerkennung ihrer Arbeit zur Förderung der italienischen Küche in der Welt überreicht.

Mit mehr als 9.500 Veranstaltungen in sieben Jahren und 300 Veranstaltungsorten, darunter Botschaften, Konsulate, Kulturinstitute und Handelskammern in mehr als 100 Ländern, hat sich die Woche der italienischen Küche in der Welt als eine der erfolgreichsten Werbeveranstaltungen des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und Internationale Zusammenarbeit zur Förderung der italienischen Lebensmittel- und Weintradition im Ausland etabliert.

Von 2016 bis heute standen folgende Punkte im Zentrum der Veranstaltungsreihe: Verbreitung regionaler önograstronomischer und touristischer Routen sowie Wiederentdeckung kleiner Dörfer durch traditionelle Produkte, Werbung für mediterrane Ernährung und ihre Zutaten, geschützte und kontrollierte Produkte, Bekämpfung des Italian Sounding-Problems sowie Internationalisierung des italienischen Bildungsangebots im Bereich Küche und Gastgewerbe.